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EuGH: Arbeitgeber können Tragen von Kopftüchern verbieten

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Arbeitgebern gestärkt, muslimischen Mitarbeiterinnen das Tragen eines Kopftuchs am Arbeitsplatz zu verbieten. Dies sei aber nur dann zulässig, wenn der Arbeitgeber damit ein Bild der Neutralität vermitteln oder soziale Konflikte vermeiden will, wie die Richter in zwei Fällen aus Deutschland entschieden (C-341/19, …

Umlagesätze für Minijobber seit 1. Oktober 2020 gestiegen

Eine wichtige Nachricht für alle Praxisinhaber, die Minijobber beschäftigen: Seit 1. Oktober 2020 haben sich die Umlagesätze der Arbeitgeberversicherung erhöht. Die Umlage U 1 (Erstattung bei Krankheit) ist von 0,9 auf 1,0 Prozent, die Umlage 2 (Erstattung bei Mutterschaft) von 0,19 auf 0,39 Prozent gestiegen. Die Höhe der Erstattung für …

Employer Branding als Mitarbeitermagnet

Im Therapiesektor sind gut ausgebildete Fachkräfte am Arbeitsmarkt heiß umkämpft. Wer sich von der Masse abhebt, hat als Arbeitgeber die besten Chancen, diese für sich zu gewinnen. Dabei helfen kann das sogenannte Employer Branding. Es hat zum Ziel, Sie als attraktiven Arbeitgeber auf dem Markt zu positionieren. Wie das gelingen …

EuGH-Urteil: Arbeitszeit muss systematisch erfasst werden

Um einen effektiven Schutz der Arbeitnehmer zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber die tägliche Arbeitszeit eines jeden Mitarbeiters systematisch erfassen, so urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) (Az.: C-55/18). Dazu müssen die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber dazu verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches Zeiterfassungssystem einzurichten. Denn ohne ein solches System lasse sich weder die …

10 Urlaubs-Mythen entzaubert: Was wirklich stimmt – und was nicht

Irrtümer rund um den Urlaub sind wie Rotweinflecken auf der weißen Tischdecke – sie halten sich hartnäckig. Dabei gibt es in Deutschland für den Urlaub sogar ein eigenes Gesetz, das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Es gibt die Regeln um Urlaubsanspruch, Dauer, Zeitpunkt, Abgeltung usw. vor. Dennoch lassen sich einige Mythen schwer ausmerzen. …

GKV: Mehrkosten für Arbeitgeber ab 2019 – Bundeskabinett beschließt paritätische Finanzierung der Kassenbeiträge

Ab 2019 zahlen Arbeitgeber und Beschäftigte die Beiträge zur Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Das Bundeskabinett stimmte dem Entwurf zum Versicherten-Entlastungsgesetz (GKV-VEG) zu, in dem die paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge – eine wichtige Vereinbarung aus den Koalitionsvertrag – umgesetzt wird. Praxisinhaber müssen damit ab 1. Januar 2019 die bislang von den …

Aushangpflichtige Gesetze in Therapiepraxen

Jeder Praxisinhaber ist in seiner Rolle als Unternehmer und Arbeitgeber verpflichtet, bestimmte Gesetze und Vorschriften so am Arbeitsplatz auszuhängen, dass alle Mitarbeiter die aktuellen Fassungen jederzeit mühelos einsehen können.

viele Paragraphen-Symbole

Beste Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialwesen 2016

Das Great Place to Work® Institut hat die „Besten Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2016“ in Deutschland gekürt.

Mindestlohn: Dokumentationspflicht nur bei Minijobbern

Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die umstrittenen Dokumentationspflichten für Arbeitgeber nun deutlich lockern. Sie kündigte an, dass die Pflicht zur täglichen Aufzeichnung entfallen soll, wenn der regelmäßige Lohn 2.000 Euro brutto übersteigt. Auch die Arbeitszeit von Familienangehörigen soll künftig …

Was bei befristeten Arbeitsverträgen zu beachten ist

Befristete Arbeitsverträge sind in Deutschland weit verbreitet - auch in Therapiepraxen. Fast jeder elfte Beschäftigte arbeitete 2013 mit einem Zeitvertrag. Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge hat sich in den letzten 20 Jahren somit mehr als verdreifacht. Im vergangenen Jahr waren rund 42 Prozent der neuen Verträge zeitlich begrenzt - besonders …

Aus der ganzen Welt in Ihre Praxis

Der Begriff „Fachkräftemangel“ hängt unheilvoll über Deutschland. Die Behörden greifen Arbeitgebern unter die Hände und vermitteln unter anderem IT-Spezialisten, Pfleger und Mechatroniker aus dem Ausland. Doch auch ausländische, motivierte Physiotherapeuten wollen hier arbeiten. up hat nachgefragt, worauf es bei behördlichen Vorlagen, Sprachkenntnissen und der Integration im Team zu achten gilt …

Übersicht: Was Arbeitgeber tun können und müssen

Wer Therapeuten aus Osteuropa, Nordafrika oder Südostasien einstellen möchte, sollte den Überblick über Ansprechpartner und behördliche Vorlagen bewahren. Bei vielen Schritten im Prozess spielen die Kosten eine Rolle – für Bewerber aus ärmeren Ländern kann ein Sprachkurs von 200 Euro ein erhebliches Hindernis sein. Es gibt auch bei der Integration …

Zwischen Therapiebericht und Kehrwoche

Die Inhaberin einer Physiotherapie-Praxis sucht lange verzweifelt nach einer geeigneten Fachkraft für ihre Praxis. Schließlich lässt sie sich eine kompetente Therapeutin aus Polen vermitteln. Für sie ist es die einzige Möglichkeit, eine qualifizierte Mitarbeiterin einzustellen – und gleichzeitig ein teures Wagnis.

Online-Befragung: Was erwarten Arbeitgeber von Studienabsolventen?

Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Physiotherapie / Ergotherapie organisiert die Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin eine Online-Befragung zum Thema „Was erwarten ArbeitgeberInnen von einer akademischen Weiterbildung in der Physiotherapie / Ergotherapie“.

Von starkem Teamgeist und monatlichem Kita-Zuschuss

Die REHA VITA GmbH Cottbus zählt auch in diesem Jahr wieder zu den besten Arbeitgebern in Deutschland. Beim regionalen Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2015“ erreichte die Klinik für Gesundheit und Sport kürzlich den zweiten Platz bei Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern. Außerdem erhielt das …

Das bedeutet Mindestlohn Praxisinhaber

Am 1. Januar 2015 ist das von Bundestag und Bundesrat beschlossene „Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie“ in Kraft. Artikel 1 dieses Gesetzes ist das „Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“, kurz Mindestlohngesetz (MiLoG). Damit gilt ab 2015 bundesweit und grundsätzlich für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Mindestlohn von 8,50 Euro …

Arbeitszeugnisse richtig lesen und ausstellen

Als Arbeitgeber sehen Praxisinhaber sich früher oder später mit der Geheimsprache der Arbeitszeugnisse konfrontiert. Um die Zeugnisse richtig ausstellen und lesen zu können, sollten Therapeuten sich bewusst machen: Nicht alles, was gut klingt, ist auch gut gemeint. Wem das Nachschlagen der Formulierungen zu umständlich ist, kann dabei auf Zeugnisgeneratoren zurückgreifen.

Minijobs: Dienstpläne reichen zur Dokumentation von Arbeitszeiten aus

Mit der Einführung des allgemeinen Mindestlohns sind auch Praxischefs ab 1. Januar 2015 nach § 17 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) verpflichtet, die täglichen Arbeitszeiten von geringfügig Beschäftigten aufzuzeichnen.

Aushilfsjobs ab 2015 länger sozialversicherungsfrei

Praxisinhaber, die hin und wieder eine Aushilfskraft einsetzen, dürfen diese ab 2015 länger sozialversicherungsfrei beschäftigen.

Therapeuten aufgepasst: Ab 2015 gibt es Änderungen bei Minijobs

Therapeuten, die in ihrer Praxis Minijobber beschäftigen, müssen zum Jahreswechsel die Änderungen der Sozialversicherungspflicht beachten. Nachdem zum 1. Januar 2013 die Verdienstgrenze von 400 auf 450 Euro angehoben wurde, enden nun zum 31. Dezember 2014 die Regelungen zum Bestandsschutz der bereits bestehenden Beschäftigungsverhältnisse. Konkret bedeutet das: