Praxisinhaber müssen unter Umständen ihre Arbeitsverträge anpassen. Seit 1. Oktober dürfen neu aufgesetzte Standard-Arbeitsverträge für Erklärungen keine strengere Form mehr als die Textform verlangen. Mitarbeiter können ihre Ansprüche etwa auf Auszahlungen von Überstunden nun also auch per Mail oder Fax geltend machen, und nicht mehr nur per unterschriebenem Brief.

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Die Diskussion um den Resturlaub aus dem Vorjahr ist auch in Therapiepraxen keine Seltenheit. Grundsätzlich aber gilt: Der Jahresurlaub muss innerhalb des laufenden Kalenderjahres genommen werden. Wer noch Resturlaubstage aus dem Vorjahr hat, kann Pech haben: Laut Bundesurlaubsgesetz verfällt der Urlaubsanspruch zum 31. Dezember ‒ es sei denn, es liegen dringende persönliche oder betriebliche Gründe vor. Dann gewinnt der Mitarbeiter Zeit bis zum 31. März des Folgejahres. 

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Fotocredit: Fotolia, photo-dave Wer im Dienst zu viele private Mails verschickt, dem droht die Kündigung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kürzlich entschieden. Er gab einem rumänischen Arbeitgeber recht, der vor acht Jahren einen Mitarbeiter aus diesem Grund entlassen hatte. weiterlesen