Blankoverordnung

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Ärztetag bekräftigt erneut Delegationsprinzip: Nichtärztliche Heilberufe sollen in der zweiten Reihe bleiben

„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, …

#FragSpahn: Warum kein Direktzugang für Therapeuten?

Wenn Heilmittelerbringer bei der Behandlung ihrer Patienten mehr Entscheidungsfreiraum und Mitspracherecht haben sollen, warum wird es die Blankoverordnung dann nicht generell, sondern nur für einige Indikationen geben? Oder gleich den Direktzugang? – Darüber spricht die Ergotherapeutin Jennifer Eisbach mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Folge (19) seiner Youtube-Reihe #FragSpahn. …

Wirtschaftlichkeit im TSVG: Mehr Verantwortung, aber Chance auf bessere Honorare

Das Thema Wirtschaftlichkeit bekommt für Heilmittelpraxen eine vollkommen neue Bedeutung. In absehbarer Zukunft werden alle Praxisinhaber selbst verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit der Therapie sein – wenn die Blankoverordnungen eingeführt werden. Und sie müssen mit GKV-Honoraren ihre Praxis wirtschaftlich führen. Beide Aspekte dürften mittelfristig erhebliche Auswirkungen auf niedergelassenen Therapiepraxen haben. iStock: …

„Man möchte uns nur bei Laune halten“ – Interview mit Dr. Claudia Kemper zur Einführung der Blankoverordnung

Dr. Claudia Kemper ist Physiotherapeutin und promovierte Gesundheitswissenschaftlerin. Sie arbeitet in der Praxis ebenso wie in der Lehre an Hochschulen und auch an einer Fachschule für Physiotherapie. An der Universität Bremen hat sie acht Jahre lang unter anderem am Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER GEK mitgearbeitet. www.ihr-fotograf.de

Bundestag verabschiedet Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) – Das kommt auf die Heilmittelpraxen zu

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sollte ursprünglich vor allem die Terminvergabe in Arztpraxen vereinfacht und beschleunigt werden. Inzwischen hat sich das TSVG zu einem „Omnibusgesetz“ entwickelt, einem Gesetzesmantel, in dem sehr unterschiedliche Sachverhalte geregelt werden – so auch wesentliche Änderungen für die Versorgung von GKV-Versicherten mit Heilmitteln. In diesem …

TSVG – Heilmittel 2.0: Mehr Einfluss für Ärzte, KBV und große Verbände

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) soll nach dem Willen des Gesundheitsministeriums wesentliche Aspekte der GKV-Heilmittelversorgung verbessern. Das Ergebnis der Anhörungen zum TSVG im Gesundheitsausschuss (wir berichteten) liegt jetzt in Form eines Austauschänderungsantrags (Formulierungshilfe) der Regierungsfraktionen vor. Sozusagen TSVG – Heilmittel 2.0 – aber immer noch mit großem Vorbehalt! iStock: AVTG

Foto des Reichstags über die Spree hinweg

Anhörung im Gesundheitsausschuss zum TSVG: 2. Wer übernimmt die Verantwortung für die Wirtschaftlichkeit?

Bei der Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, ging es im Bundestag auch um Blankoverordnungen und einen möglichen Direktzugang. Krankenkassen fordern in ihren Stellungnahmen eine Art Budgetierung, während Heilmittelverbände noch versuchen Vergütungsabschläge zu vermeiden. Zu diesem Thema gibt es somit ebenfalls Handlungsbedarf. Fotolia.com: Marcito

Interview mit MdB Dr. Roy Kühne zur 1. Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Am 16. Januar 2019 fand die 1. Anhörung im Gesundheitsausschuss zum Terminservice- und Versorgungsgesetz statt. Mit dabei als Sachverständige unter anderen Vertreter der Ärzteschaft, von G-BA, den Krankenkassen und den Heilmittel-Verbänden. Wir haben mit MdB und Physiotherapeut Dr. Roy Kühne darüber gesprochen, wie die Anhörung – gerade aus Sicht der …

TSVG: Blankoverordnung zu Ende denken – Wirtschaftlichkeitsproblem muss gelöst werden

Therapeuten sollen mehr Einfluss auf die Therapie bekommen. Die Politik sagt, die Blankoverordnung ist der nächste Schritt dorthin, einige Verbände fordern hingegen gleich den Direktzugang. Doch ganz egal, was in Zukunft kommt, die mit der Blankoverordnung verbundenen Herausforderungen für die Praxisinhaber müssen zuvor sinnvoll gelöst werden. Sonst droht die Heilmitteltherapie …

Mehr Geld, weniger Verträge und eine Art Blankoverordnung – Bundesgesundheitsministerium legt Gesetzentwurf vor

Die von Jens Spahn in seinem Eckpunktepapier angekündigten Änderungen für den Bereich der Heilmittel werden jetzt durch einen Änderungsantrag zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingebunden und sollen bereits zum 1.4.2019 in Kraft treten. Die jetzt von den Regierungsfraktionen vorgelegten Änderungen sind umfassend und stellen einen vollständigen Neuanfang in den Beziehungen …

Bundestag in Berlin

„Dieses Gespräch wird Folgen haben“ – Verbandsvertreter und unabhängige Therapeuten treffen Gesundheitsminister Spahn in Berlin

Nachdem die Therapeuten seit Monaten ihren Unmut in Brandbriefen, bei Demonstrationen, durch Petitionen und mit Kreidebotschaften auf der Straße deutlich gemacht haben, konnten Vertreter der Berufsverbände und einige unabhängige Therapeuten nun auch endlich persönlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen. Hier ein erster Überblick über die Reaktionen der Teilnehmer und einige …

Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

Sachverständigenrat für Direktzugang bei Rückenschmerzen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat sich in seinem aktuellen Gutachten dafür ausgesprochen, die Rolle der Physiotherapeuten bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu stärken. Die Gesundheitsweisen empfehlen, „verstärkt Modellvorhaben durchzuführen, in denen Physiotherapeuten selbst entscheiden, welche physiotherapeutischen Maßnahmen sie für zielführend erachten.“ Fotolia.com: Gina Sanders

GKV-Spitzenverband: Blankoverordnung streichen – Direktzugang diskutieren

Die Blankoverordnung wird nach Ansicht von GKV-Justiziaren trotz entsprechender Gesetze wohl nicht umgesetzt werden. Stattdessen geht man dort gedanklich bereits den nächsten Schritt und diskutiert über die Möglichkeiten und Risiken des Direktzugangs zur Heilmitteltherapie. So jedenfalls Ende April 2018 bei einer Diskussionsrunde in der Uni Hamburg.

Ausgabensteigerungen im Heilmittelbereich: Der Heil- und Hilfsmittelreport 2017 fokussiert sich auf wachsende Kosten

Am 4. Januar 2018 wurde in Berlin der neue Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER vorgestellt. Sein großes Thema ist die überdurchschnittliche Kostensteigerung in diesem Bereich – das ist keine Neuigkeit. Vor allem, weil der Report die Abrechnungsdaten vor allem aus der Sicht der Krankenkassen beleuchtet. Relevante Themen für Praxisinhaber? Fehlanzeige! …

Ärztetag will andere Gesundheitsberufe zu akademischen Assistenten machen – und keine Aufgaben abgeben

Der Ärztetag hat einem Konzept zugestimmt, das mit dem „Physician Assistant“ einen akademisch ausgebildeten Assistenzberuf schaffen soll. In einem weiteren Beschluss lehnt er die Substitution ärztlicher Aufgaben klar ab. iStock: megaflopp

Arzt schreibt etwas auf einem Clipboard mit Kugelschreiber

Gefährliche Blankoverordnung? Ärztetag argumentiert weit ab von allen Fakten

Ein Kommentar von Ralf Buchner Natürlich hat der Ärztetag das Recht, vor den Gefahren des Direktzugangs und der Blankoverordnung zu warnen. Allerdings ist es nicht zu viel verlangt, solche Warnungen angemessen mit Belegen zu begründen. Das klappt bei der Entschließung des Ärztetages überhaupt nicht.

Gefahrensymbol, Warnung, Giftig

Ärztetag hält Blankoverordnungen für „potentiell gefährlich“

Der 120. Deutsche Ärztetag hat beschlossen, den Direktzugang zu Heilmitteln sowie Blankoverordnungen abzulehnen. Er begründet das, indem er auf potentielle Gefahren durch solche erweiterten Zugangsmöglichkeiten für Patienten hinweist. Jürgen Gebhardt

Foto von Montgomery Burns auf dem 120. Ärztetag

„Experimente an Kranken“: Auch KV Baden-Württemberg lehnt Modellversuche zur Blankoverordnung in der Physiotherapie ab

Nach der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben nun auch Ärzte-Vertreter der KV in Baden-Württemberg (KVBW) die Modellversuche zur Blankoverordnung abgelehnt. Das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG), das am 11. April 2017 in Kraft trat, sieht solche Modellprojekte vor.

Illustration: Flagge von Baden-Württemberg

Niedersächsische Ärztevertreter lehnen geplante Modellvorhaben zur Blankoverordnung ab

Hannover – Auf ihrer Vertreterversammlung am 6. März verabschiedete die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) einen Antrag, der die im HHVG festgelegten Modellprojekte zur Blankoverordnung in ihrer bisherigen Form klar ablehnt. Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen

Logo der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen KVN

Modellversuch: Zufriedene Patienten in Brandenburg und Berlin

Zurück zum Schwerpunkt HHVG Bevor demnächst im Rahmen des HHVG bundesweit Modellversuche zur Blankoverordnung starten, können die Verantwortlichen auf ein bereits abgeschlossenes Projekt blicken. iStock: KatarzynaBialasiewicz

Diagnose durch Chiropraktiker/Physiotherapeuten