Kosten

up|unternehmen praxis

Kosten

Hygienepauschale läuft Ende September aus

Der Zeitraum für die Ausgleichszahlung aufgrund erhöhter Hygienemaßnahmen endet am 30. September 2020. Gemäß der Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung werden die Krankenkassen nur noch bis zum Monatsende die Hygienepauschale von 1,50 Euro pro Verordnung vergüten.

Nur für „erste Tätigkeitsstätte“ gilt die Pendlerpauschale

Praxisinhaber mit mehreren Praxis-Standorten müssen sich bei der Einkommensteuer entscheiden, wo ihre „erste Tätigkeitsstätte“ liegt. Denn nur für die Fahrt zur ersten Tätigkeitsstätte gilt die Entfernungs- oder Pendlerpauschale. Weitere berufliche Fahrten mit dem Privat-Pkw, wie Hausbesuche oder Betreuung von Patienten in Pflegeheimen, gelten als Dienstreisen.

BGH: Privatpatienten über eventuelle Kosten aufklären

Ärzte müssen Privatpatienten über eventuelle Kosten einer Behandlung aufklären. Verletzten sie diese Pflicht, muss der Patient, um eine Entschädigung zu erhalten, nachweisen, dass er sich bei korrekter Information gegen die Behandlung entschieden hätte. Anders als bei der medizinischen Aufklärung kommt es hier nicht zu einer Beweislastumkehr, wie der Bundesgerichtshof (BGH) …

Hausbesuche richtig steuerlich absetzen

Hausbesuche können zu einem heiklen Thema in Therapiepraxen werden. In den seltensten Fällen ist ein praxiseigenes Auto vorhanden, das alle Mitarbeiter nutzen können. Meist werden daher Hausbesuche mit dem privaten Fahrzeug erledigt. Wer aber kommt für die entstandenen Kosten auf – der Chef oder der Fiskus?

Bei Reha der Eltern zahlt Rentenversicherung für Kinderbetreuung

Ein Tipp für Patienten: Sollte eine Aufenthalt in einer Rehaklinik notwendig sein, übernimmt die Deutsche Rentenversicherung unter bestimmten Bedingungen die Kosten für eine Haushaltshilfe sowie die Kinderbetreuung. Gemäß § 54 Sozialgesetzbuch (SGB) IX werden solche Leistungen gezahlt, wenn die Kinder bei Beginn der Rehabilitation jünger als zwölf Jahre oder wegen …

„Man möchte uns nur bei Laune halten“ – Interview mit Dr. Claudia Kemper zur Einführung der Blankoverordnung

Dr. Claudia Kemper ist Physiotherapeutin und promovierte Gesundheitswissenschaftlerin. Sie arbeitet in der Praxis ebenso wie in der Lehre an Hochschulen und auch an einer Fachschule für Physiotherapie. An der Universität Bremen hat sie acht Jahre lang unter anderem am Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER GEK mitgearbeitet.

Immer mehr Kassen erstatten sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Wer mit einer neuen Sportart starten oder nach längerer Pause wieder Sport treiben möchte, für den ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ein Muss. Erfreulich ist, dass immer mehr gesetzliche Krankenkassen die Kosten für dafür übernehmen.

Knieprothesen: Finanzielle Gründe oft wichtiger als medizinische

„Und, hast du auch schon ein künstliches Kniegelenk?“ Wenn man sich die Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen anschaut, scheint diese Frage gar nicht so abwegig. Demnach steigt die Zahl an Knieprothesenoperationen hierzulande seit 2013 kontinuierlich an. Doch muss es immer gleich die Operation sein? Nein, in …

Mehr als 80 Prozent der Deutschen gehen auch krank zur Arbeit

Laut einer Studie der Schwenninger Krankenkasse gehen 83 Prozent der Deutschen auch dann zur Arbeit, wenn sie nicht gesund sind. Die meisten „Krankarbeiter“ gibt es mit über 90 Prozent in Bayern, die wenigsten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, heißt es in einer Mitteilung der Kasse. Allerdings liege der Wert auch …

Heilmittel-Wirtschaftsbericht 2018 veröffentlicht

460 Millionen Menschen können weltweit ohne ärztliche Verordnung einen Physiotherapeuten aufsuchen – aber nicht in Deutschland! Die Heilmittelbranche in Deutschland ist in Bedrängnis: Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt akuten Fachkräftemangel, die Honorare hinken deutlich hinter der Entwicklung anderer Leistungserbringer hinterher, die Gehälter für angestellte Therapeuten sind weit unter dem Durchschnitt …

Ausgabensteigerungen im Heilmittelbereich: Der Heil- und Hilfsmittelreport 2017 fokussiert sich auf wachsende Kosten

Am 4. Januar 2018 wurde in Berlin der neue Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER vorgestellt. Sein großes Thema ist die überdurchschnittliche Kostensteigerung in diesem Bereich – das ist keine Neuigkeit. Vor allem, weil der Report die Abrechnungsdaten vor allem aus der Sicht der Krankenkassen beleuchtet. Relevante Themen für Praxisinhaber? Fehlanzeige!

Osteopathie: Wer übernimmt wie viele Kosten?

Im Jahr 2012 beteiligte sich die Techniker Krankenkasse erstmals an den Kosten für osteopathische Behandlungen. Seitdem bieten immer mehr Kassen Osteopathie als freiwillige Zusatzleistung an. Wer aber zahlt wie viel? Dazu hat der Deutsche Verband für Physiotherapie kürzlich eine Übersicht veröffentlicht (Stand 14.04.2016). Rund 90 Versicherer erstatten demnach osteopathische Leistungen.

Rückenschmerzen: Frühzeitige Therapie verbessert die Behandlung und senkt Kosten

Akute Rückenschmerzen sind einer der häufigsten Gründe für Patienten, einen Arzt aufzusuchen. Eine neue Studien belegt nun: Frühzeitige Physiotherapie senkt das Chronifizierungsrisiko, in vielen Fällen erübrigen sich weitere, teure Maßnahmen – von Röntgenaufnahme bis Operation. Experten zufolge können mehr Forschung in der Physiotherapie und der Direktzugang helfen, die frühzeitige Therapie …

Nur 15 Prozent der Kosten bei Rückenschmerz entfallen auf Therapie

Rückenschmerzen sind in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet und sorgen für hohe Kosten. Doch die Behandlung der Betroffenen macht nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus.

Fast 6 Milliarden Euro Heilmittel zu Lasten der GKV

Das Finanzergebnis der Gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2014 wäre beinahe ausgeglichen gewesen. Ein Defizit entstand durch Prämienzahlungen an Versicherte und freiwillige Satzungsleistungen wie Osteopathie. Die Ausgaben für Heilmittel wuchsen etwas stärker als die für medizinische Leistungen insgesamt, auf nahezu 6 Milliarden Euro.

Studien zeigen regionale Unterschiede bei Operationshäufigkeit

In manchen Regionen werden bei Kindern und Jugendlichen achtmal so häufig die Gaumenmandeln entfernt wie in anderen Gebieten. Das gilt auch für den Blinddarm. Bei Erwachsenen zeigen sich ebenso starke regionale Unterschiede bei Prostata-Eingriffen. Auch künstliche Kniegelenke, Kaiserschnitte und die Entfernung der Gebärmutter unterliegen deutschlandweit starken Schwankungen. In manchen Kreisen …

Heilmittelumsätze scheinen überdurchschnittlich zu wachsen

Das Gesundheitsministerium hat die vorläufigen Finanzergebnisse der GKV für das 1. Halbjahr 2014 veröffentlicht.

Der große Aufpreis-Irrtum

Regelmäßig sind Privatpatienten verärgert, wenn sie bei der Therapie dazu bezahlen müssen. „Schließlich müssen die normalen Kassenpatienten auch keinen Aufpreis zahlen!“, wird dann gerne geschimpft. Wer sich diese Argumentation einmal genauer ansieht, wird schnell feststellen, dass die Patienten hier einen Denkfehler begehen. Den man aber ohne große Probleme korrigieren kann! …

Drohende Altersarmut als Preis für zu niedrige Kassentarife!

Die Zulassungsempfehlungen schreiben klar vor, welche materiellen Voraussetzungen ein Therapeut erfüllen muss, damit er eine Zulassung zur Behandlung von Kassenpatienten bekommen kann. Die Raumgröße ist festgelegt, ihre Beschaffenheit ist vorgeschrieben und die Mindestausstattung an Geräten und Material exakt vorgegeben.

Wie viel Heilmittel braucht Deutschland?

Wie viel Physio- und Ergotherapie und wie viel Logopädie und Podologie benötigen die Patienten in Deutschland? Über diese Frage streiten seit Jahren Krankenkassen, Patienten, Ärzten und Heilmittelerbringer. Die Kassen sagen „zu viel“, Patienten und Heilmittelerbringer sagen „zu wenig“. Ärzte haben Angst vor Regressen. Doch noch niemand hat ausgerechnet, wie viel …