Wer lange wegen Krankheit fehlt, dem fällt sein Wiedereinstig ins Berufsleben oft schwer. Praxischefs müssen aufpassen, Betroffene in solchen Fällen nicht zu überlasten. Eine Lösung kann die stufenweise Wiedereingliederung sein, auf die Mitarbeiter dann auch einen Anspruch haben. Ist ein Arbeitnehmer häufig krank, steht ihm außerdem ein Betriebliches Eingliederungsmanagement zu.

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Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf ein Krankengeld, wenn sie mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. Diesen müssen sie sich jedoch von einem Arzt für den entsprechenden Zeitraum bestätigen lassen. Liegt jedoch schon ein Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der Krankenkassen vor, reiche das als Bestätigung aus, entschied kürzlich das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Az.: L 5 KR 578/15).

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Wenn Praxisinhaber, die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, ihre Praxis verkaufen, müssen sie für den Erlös Beiträge zur gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung  (GKV) leisten. Das geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart hervor.

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Eine ärgerliche Situation: Der Praxiswagen hat einen Unfall und muss für mehrere Tage in die Werkstatt. Die Versicherung zahlt zwar eine Entschädigung für den Nutzungsausfall. Der Praxisinhaber muss diese allerdings voll als Betriebseinnahme versteuern. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich entschieden. Das gilt selbst dann, wenn ein Mitarbeiter das Fahrzeug während des Unfalls privat genutzt hat.

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Luxemburg. Für Hintergrundmusik in Therapiepraxen fallen keine Gema-Gebühren an. Die Zahl der Hörer ist zu gering, um von einer „öffentlichen Wiedergabe“ zu reden. Dementsprechend stellt die Wiedergabe von Hintergrundmusik in der Praxis keine – vergütungspflichtige – öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechtsgesetzes dar.

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Antikorruptions-Organisationen halten das Gesundheitswesen für einen der korruptesten Bereiche unserer Gesellschaft. Damit Kassenbeiträge nicht in einem Sumpf aus Betrug und Korruption versickern, versuchen Krankenkassen, Fehverhalten aufzudecken – durch Datenanalysen, Patientenbefragungen und Konfrontationen. Im Heilmittelbereich stoßen sie dabei häufig auf Betrug mit Zertifikaten und Rezepten. Therapeuten können zum Fairplay beitragen, indem sie selbst nach den Regeln spielen und Hinweise auf Fehlverhalten geben.  Ein Krimi in vier Akten.

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In Therapiepraxen türmen sich alte Patientenakten, Rechnungen, Bestellungen und andere Geschäftsunterlagen. Doch wie lange müssen diese Dokumente aufbewahrt und wie müssen sie vernichtet werden? up gibt einen Überblick darüber, welche Schriftstücke Therapeuten 2016 entsorgen können.

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