Private Krankenversicherer (PKV) müssen die vollen Kosten für Physiotherapie erstatten. Es sei nicht rechtens, die Höhe der Leistungen auf die Gebühren nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu begrenzen. Das entschied kürzlich das Landgericht (LG) Frankfurt in einem Urteil vom 17.11.2016 (Aktenzeichen 2-23 O 71/16).

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Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf ein Krankengeld, wenn sie mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. Diesen müssen sie sich jedoch von einem Arzt für den entsprechenden Zeitraum bestätigen lassen. Liegt jedoch schon ein Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der Krankenkassen vor, reiche das als Bestätigung aus, entschied kürzlich das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Az.: L 5 KR 578/15).

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Wenn Praxisinhaber, die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, ihre Praxis verkaufen, müssen sie für den Erlös Beiträge zur gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung  (GKV) leisten. Das geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart hervor.

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Eine ärgerliche Situation: Der Praxiswagen hat einen Unfall und muss für mehrere Tage in die Werkstatt. Die Versicherung zahlt zwar eine Entschädigung für den Nutzungsausfall. Der Praxisinhaber muss diese allerdings voll als Betriebseinnahme versteuern. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich entschieden. Das gilt selbst dann, wenn ein Mitarbeiter das Fahrzeug während des Unfalls privat genutzt hat.

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