Heilmittelausgaben
Zwei Prozent höhere Heilmittelrichtgrößen für Niedersachsen als im Jahr 2009 haben die KV Niedersachsen und die Kassen auf Landesebene vereinbart und diese bereits schon Mitte August 2010 veröffentlicht. Rund 365 Millionen Euro beträgt das Heilmittelausgabenvolumen für 2010 und liefert damit einen komfortablen Verordnungspuffer für die niedersächsischen Therapeuten und Ärzte.
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Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.
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Neulich hat mich ein Arzt angeschrieben, ob er auch für private Heilmittelverordnungen in Regress genommen werden könne. Über meine verneinende Antwort war er sehr froh.
78 Millionen Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2009 mehr für Heilmittel ausgegeben als im Vorjahr. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 2,2 Prozent. Nur in Bayern und Niedersachsen sind die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Über eine Milliarde Euro Überschuss hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in 2009 erwirtschaftet. Die Ausgaben stiegen um 10 Mrd. Euro, das entspricht einem Ausgabenzuwachs je Versichertem in Höhe von 6,4 Prozent. Die Ausgaben für Heilmittel wachsen erneut unterdurchschnittlich um nur 4,7 Prozent.
Die KV Westfalen-Lippe fordert ihre Ärzte auf, mehr Heilmittel zu verschreiben. Denn fast jede zweite Arztpraxis in Westfalen-Lippe unterschreitet das eigene Heilmittelbudget um die Hälfte. Damit diese Unterschreitung aufhört, will die KV ab Januar 2010 eine Heilmittel-Trendmeldung für jede Praxis erstellen. Das wurde den Ärzten auf der Vertreterversammlung der KV im Dezember mitgeteilt.
Keine Richtgrößenprüfungen für Heilmittelverordnungen in Niedersachsen – und auch im Arzneimittelbereich wir es keine Prüfungen geben. Für den Heilmittelbereich war eigentlich schon seit längerem klar, dass aufgrund des restriktiven Verordnungsverhaltens der niedersächsischen Vertragsärzte die Richtgrößenprüfungen entfallen würden. Nur bestätigigen wollte die KV das nicht. Doch nun ist es ganz offiziell!
Die aktuellen Zahlen des Heilmittelinformationssystem der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-HIS) zeigen eine deutliche Trendwende: Nach drei Quartalen mit rückläufigen Heilmittelumsätzen sind die Umsätze im 2. Quartal 2009 die besten seit Jahren. Aber: Einige Bundesländer können von diesem Trend nicht profitieren und müssen nach wie vor erhebliche Umsatzeinbußen kompensieren.
Mehr Transparenz, mehr Wettbewerb für den Heilmittelmarkt – das forderte die Gmünder Ersatzkasse (GEK) auf einer Pressekonferenz am 13. Oktober in Berlin anlässlich des Erscheinens des sechsten GEK Heil- und Hilfsmittel-Reports. Wichtige Themen darin: Über-, Unter- und Fehlversorgungen im Heil- und Hilfs mittelbereich.
Mit mehr als zehn Wochen Verzögerung hat das Heilmittelinformationssystem der Krankenversicherungen (GKV-HIS) jetzt die Zahlen des ersten Quartals 2009 veröffentlicht. Die sogenannte „Heilmittel- Schnellinformation“ ist zwar unvollständig, dennoch zeigen die Zahlen erhebliche Einsparungen bei Heilmitteln.
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