Parkplätze vor Therapiepraxen sind heiß begehrt. Damit Mitarbeiter bei der Suche nicht mit Patienten konkurrieren müssen, stellen viele Praxisinhaber ihrem Personal entspreche Stellplätze zur Verfügung. Dabei sollten sie die steuerlichen Konsequenzen im Blick haben. Ansonsten drohen bei einer Betriebsprüfung hohe Nachzahlungen.

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Fotocredit: Oliver Raupach, CC-BY-SA-2.5Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hatte 2012 verbindlich festgelegt, dass für eine Umsatzsteuerbefreiung einer Heilbehandlung durch Therapeuten grundsätzlich eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers vorliegen muss. Diese Regelung wurde jetzt vom Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (XI R 13/14) aufgehoben – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. weiterlesen
GerichtshammerDer Bundesfinanzhof (BFH) hat kürzlich mit zwei Urteilen entschieden, dass Schönheitsoperationen als Heilbehandlungen steuerfrei sind, wenn der Eingriff aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder eines angeborenen körperlichen Mangels erforderlich ist. Darüber kann auch auf der Grundlage anonymisierter Patientenunterlagen entschieden werden. weiterlesen
Ralf BuchnerNun hat also das zweite Finanzgericht entschieden, dass im Rahmen einer GKV-Zulassung die Beschäftigung von sogenannten freien Mitarbeitern nicht möglich ist. Eine Revision beim Bundesfinanzhof ist anhängig, wir berichteten darüber. Trotzdem wird wieder viel in Foren diskutiert und zahlreiche „Experten“ erklären, warum es gar kein Problem sei, trotzdem mit freien Mitarbeitern zu arbeiten. Da kann man nur warnen und noch einmal ganz deutlich sagen: Das Risiko trägt der Praxisinhaber! (siehe dazu auch unseren Artikel vom 13.03.2014) weiterlesen
up 11-2011 Auch ohne eine ärztliche Verordnung kann Therapie als Heilmittel von der Umsatzsteuer befreit sein, hat das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht entschieden und sich damit gegen ein entsprechendes Schreiben des Bundesfinanzministeriums gewandt. Das Urteil liegt jetzt im Revisionsverfahren beim Bundesfinanzhof zur endgültigen Entscheidung. weiterlesen

Durch die Prüfung gequält – extra den Hauptwohnsitz verlegt, um die Prüfung zu vermeiden – einen Kurs besucht – sich durch ein Fernstudium gearbeitet… Der Aufwand, den manche Therapeuten treiben, um eine (sektorale) Heilpraktiker-Erlaubnis zu erhalten, ist groß. Stellt sich die Frage, warum so viele Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer sich dieser Prozedur unterziehen wollen. Was kann man damit erreichen? Der Versuch einer Antwort.

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Das Thema (sektoraler) Heilpraktiker ist für Physiotherapeuten – aber auch für Logopäden und Ergotherapeuten – erst seit 2012 so richtig wichtig geworden, seit die Finanzämter alle nicht durch einen Arzt oder Heilpraktiker verordneten Heilmittelleistungen als umsatzsteuerpflichtig ansehen. Wer also in seiner Praxis nicht nur hin und wieder mal z. B. Anschlusstherapien und sonstige Selbstzahlerleistungen anbietet, für den kann der Heilpraktiker die Voraussetzung für Umsatzsteuerfreiheit sein. Wir haben alle diesbezüglichen Fragen für Sie zusammengestellt.
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Das Finanzgericht Hamburg hat festgelegt, dass eine Krankengymnastin als Praxisinhaberin – mit ihren Mitarbeitern/Honorarkräften – gewerbliche Einkünfte erzielt hat und deswegen gewerbesteuerpflichtig ist (AZ 3 K 80/13). Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, zeigt aber, dass freiberufliche und gewerbliche Tätigkeit für Therapeuten nebeneinander möglich sind und worauf man achten sollte, um eine Gewerbesteuerpflicht zu vermeiden.

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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 7. Februar 2013 (V R 22/12) entschieden, dass staatlich anerkannte Podologen in der Regel Heilbehandlungen erbringen, die gemäß Umsatzsteuergesetz von der Steuer befreit sind. Das ist jetzt vom Bundesfinanzministerium durch eine Ergänzung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses in geltendes Recht umgesetzt worden.

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