Akademisierung

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Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe gestartet

Zum Jahresbeginn hat der Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe den Betrieb aufgenommen. Auf dem gemeinsamen Campus der Universitätsklinik Charité und dem Klinikkonzern Vivantes sollen künftig Auszubildende aus acht verschiedenen Gesundheitsberufen gemeinsam lernen, teilten beide Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Dazu gehören unter anderem auch angehende Physiotherapeuten und Logopäden. In Zusammenarbeit mit …

„Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ gegründet

Bereits seit Anfang 2019 arbeitet das Netzwerk zusammen, Ende des Jahres hat es sich offiziell den Namen „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ gegeben. Nach eigener Aussage haben sich im Bündnis die größten und relevantesten Berufs- und Ausbildungsverbände der Therapieberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie zusammengeschlossen. Es repräsentiert über 130.000 Ausübende und …

Grafik von Figuren, die sich an der Hand halten

Fachtagung Therapiewissenschaften am 27. und 28. März 2020

Die Professionalisierung der Gesundheitsberufe ist eines der zentralen Themen der Fachtagung Therapiewissenschaften am 27. und 28. März 2020 in Brühl. Vor dem Hintergrund, dass die Modellklausel vor zehn Jahren den Weg für die Akademisierung in der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie auch in Deutschland freigemacht hat, sollen sowohl die Situation des …

Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

10 Jahre hsg Bochum mit stetig steigender Zahl von Studenten

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Als erste staatlich anerkannte Hochschule für Gesundheitsberufe wurde sie im November 2009 gegründet und startete im September 2010 mit weniger als 200 Studenten, die zwischen fünf Modellstudiengängen in den Berufen Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Physiotherapie und Pflege wählen konnten. iStock: …

VAMOS-Studie: Modellstudiengänge in Regelbetrieb überführen

Die Modellstudiengänge für Gesundheitsberufe haben die Erwartungen erfüllt. Vier von fünf Bachelorabsolventen sind im Anschluss in der patientennahen Versorgung tätig. Das ist ein Ergebnis der Verbleibstudie der Absolventinnen und Absolventen der Modellstudiengänge in Nordrhein-Westfalen („VAMOS-Studie“). Die Modellstudiengänge bereiteten die Absolventen adäquat auf die Berufspraxis vor, so das Fazit der Autoren. …

Hebammenausbildung ab 2020 an Hochschulen

Hebammen werden künftig nicht mehr an Fachschulen, sondern an Universitäten ausgebildet. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag in der vergangenen Woche verabschiedet und damit auch fristgerecht eine EU-Richtlinie umgesetzt. Das duale Bachelor-Studium soll sechs bis acht Semester dauern und wissenschaftliche Inhalte mit praktischer Arbeit kombinieren. Nach einer Übergangszeit soll die …

Foto von Baby mit Clipboard

„Der Direktzugang ist eine Möglichkeit, um bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen“

Maria Klein-Schmeink ist seit 2009 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In dieser Funktion kümmert sie sich vor allem um Grundsatz- und Finanzierungsfragen, aber auch um Fragen der Versorgung, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe. Klein-Schmeink

„Jetzt nach zehn Jahren merken viele eigentlich erst, dass die Akademisierung eine Bereicherung ist“ – Was kann Deutschland bezüglich Vollakademisierung und Direktzugang von der Schweiz lernen?

In der Schweiz gibt es die Vollakademisierung der Physiotherapie und auch den Direktzugang (Direct Access). In Deutschland ist die Lage bekanntlich noch etwas anders. Auf dem Weltkongress der Physiotherapie 2019 in Genf haben wir mit Prof. Dr. Christoff Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück und Miriam Stauffer, Vizepräsidentin …

Ärztetag bekräftigt erneut Delegationsprinzip: Nichtärztliche Heilberufe sollen in der zweiten Reihe bleiben

„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, …

Therapeuten am Limit: Heute startet Protesttour 2019

Auch in diesem Jahr treten die Therapeuten am Limit (TAL) wieder in die Pedale. Da die Situation in der Heilmittelbranche durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht ausreichend gesichert ist, ruft das TAL-Team vom 29. Mai bis 6. Juni erneut zu einer Sternfahrt nach Berlin auf. Es geht u.a. um …

Kommentar zum Therapiegipfel: Vertrösten gewinnt kein Vertrauen

Jens Spahn sagte zu Beginn des Therapiegipfels: „Verlorenes Vertrauen gewinnt man durch Handeln“. Der Minister hat massiv Vertrauen verloren, weil er sich erst nach viel Druck von der Therapeutenbasis bewegt hat. Und jetzt versucht er sein Eckpunktepapier als Handeln darzustellen. GEORG J. LOPATA/axentis.de

Therapiegipfel in Berlin – einzig guter Vorstoß: Spahn fordert gemeinsame Heilmittel-Lobby

„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) allen Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Diese Versprechen hat der SHV eingelöst. Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren. GEORG J. LOPATA/axentis.de

Mehr Verantwortung, mehr Mitsprache, mehr Einfluss – Selbstverwaltung als Voraussetzung für nachhaltige Veränderungen

Zwei Posterwände bringen auf den Punkt, wie sich die Teilnehmer auf der Open-Space-Konferenz ihre Zukunft vorstellen: „Therapeut als Traumberuf“ zeigt, was sie sich wünschen. „Washindert mich daran, in Ruhe zu arbeiten?“ listet die aktuellen Störfaktoren im Alltag der Heilmittelerbringer, die es zu beseitigen gilt. Die einzelnen Themen griffen verschiedene Gruppen …

Koalitionsvertrag: Mehr Verantwortung für Gesundheitsfachberufe?

Der Entwurf des Koalitionsvertrags setzt beim Thema Gesundheit und Pflege die bisherige Regierungsarbeit fort. Obwohl beim Thema Schulgeld und Entwicklung der Gesundheitsberufe Bewegung zu erkennen ist, wird die Arztzentrierung der GKV, der mächtige Einfluss der Krankenhäuser und die Ausgrenzung der Gesundheitsfachberufe aus wichtigen Gremien fortgeschrieben. Inhaber von kleinen Praxen profitieren …

Foto des Reichstags über die Spree hinweg

Berufsverbände fordern eine Reform der Therapieberufe

Therapeutische Berufsverbände haben sich in einem Positionspapier für eine grundständige hochschulische Ausbildung für die Therapieberufe ausgesprochen. iStock: triloks

CDU fordert Direktzugang, Ärzte äußern sich kritisch – Debatte auf Kongress der CDU/CSU-Fraktion

Berlin – Die Gesundheitspolitiker der Union wollen in der kommenden Legislaturperiode einen Schwerpunkt auf die Arbeit der nichtärztlichen Gesundheitsberufe legen. Das berichtet die Ärzte Zeitung. Sie zitiert dabei von dem Kongress „Kooperation zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen stärken“, auf dem CDU/CSU-Politiker und Branchenvertreter über die Zukunft der Gesundheitsberufe diskutierten. CDU/CSU-Fraktion …

Foto von Hermann Gröhe auf Gesundheitsberufe-Kongress von CDU/CSU

HHVG verabschiedet: „Die Gesellschaft sieht, wie wertvoll Heilmittel sind“

Zurück zum Schwerpunkt HHVG Dr. Roy Kühne, Physiotherapeut, Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB) und Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode im Interview mit up | unternehmen praxis-Herausgeber Ralf Buchner über die Verabschiedung des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG).

Foto von Roy Kühne

Statements zu Modellklauseln

Modellvorhaben sollen verlängert werden – und die Verlängerung wieder verkürzt. Es ist nicht klar, wie es mit den primärqualifizierenden Studiengängen für Therapeuten weitergeht. Hochschulen und Verbände kritisieren die aktuellen Entwicklungen. iStock, Palto

Online-Petition fordert Überführung der Modell- in Regelstudiengänge

Die Physiotherapeutin und Diplom-Medizinpädagogin Petra Kühnast aus Berlin fordert in einer Online-Petition den Bundestag auf, die Modellstudiengänge der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Hebamme zeitnah in Regelstudiengänge zu überführen. Fotolia, Faysal Farhan

Akademisierung nun doch nur noch maximal fünf Jahre lang ausprobieren?

Das „Modellvorhaben zur Einführung einer Modellklausel für die Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten“ soll nun doch in höchstens fünf Jahren abgeschlossen werden. Im August empfahl das Bundesgesundheitsministerium noch, die geltenden Modellregelungen weitere zehn Jahre zu evaluieren. Erst dann wolle es über eine zukünftige Akademisierung der Berufsgruppen entscheiden. Hochschulen, …