„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, sozial- und berufspolitische Themen. Die Ergebnisse sind im Beschlussprotokoll zusammengefasst.

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Auch in diesem Jahr treten die Therapeuten am Limit (TAL) wieder in die Pedale. Da die Situation in der Heilmittelbranche durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht ausreichend gesichert ist, ruft das TAL-Team vom 29. Mai bis 6. Juni erneut zu einer Sternfahrt nach Berlin auf. Es geht u.a. um die Forderungen nach einer bundesweiten Abschaffung des Schulgeldes, um eine Ausbildungsreform, eine Stärkung der akademischen Ausbildung, eine am Bedarf ausgerichtete faire Honorierung sowie eine sofortige, deutliche Anhebung der Hausbesuchspauschalen.

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„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) allen Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Diese Versprechen hat der SHV eingelöst. Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren.

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Zwei Posterwände bringen auf den Punkt, wie sich die Teilnehmer auf der Open-Space-Konferenz ihre Zukunft vorstellen: „Therapeut als Traumberuf“ zeigt, was sie sich wünschen. „Washindert mich daran, in Ruhe zu arbeiten?“ listet die aktuellen Störfaktoren im Alltag der Heilmittelerbringer, die es zu beseitigen gilt. Die einzelnen Themen griffen verschiedene Gruppen in der Workshop-Phase auf, diskutieren darüber, formulierten Lösungsvorschläge, Ziele und offene Fragen. Das Thema Selbstverwaltung schwebte dabei über allem, denn aktuell scheinen die nötigen Strukturen zu fehlen, um die angestrebten Veränderungen auch wirksam umzusetzen.

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Foto des Reichstags über die Spree hinweg

Der Entwurf des Koalitionsvertrags setzt beim Thema Gesundheit und Pflege die bisherige Regierungsarbeit fort. Obwohl beim Thema Schulgeld und Entwicklung der Gesundheitsberufe Bewegung zu erkennen ist, wird die Arztzentrierung der GKV, der mächtige Einfluss der Krankenhäuser und die Ausgrenzung der Gesundheitsfachberufe aus wichtigen Gremien fortgeschrieben. Inhaber von kleinen Praxen profitieren jedoch möglicherweise von Änderungen bei der Finanzierung der GKV.

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Foto von Hermann Gröhe auf Gesundheitsberufe-Kongress von CDU/CSU

Berlin – Die Gesundheitspolitiker der Union wollen in der kommenden Legislaturperiode einen Schwerpunkt auf die Arbeit der nichtärztlichen Gesundheitsberufe legen. Das berichtet die Ärzte Zeitung. Sie zitiert dabei von dem Kongress „Kooperation zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen stärken“, auf dem CDU/CSU-Politiker und Branchenvertreter über die Zukunft der Gesundheitsberufe diskutierten.

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Modellvorhaben sollen verlängert werden – und die Verlängerung wieder verkürzt. Es ist nicht klar, wie es mit den primärqualifizierenden Studiengängen für Therapeuten weitergeht. Hochschulen und Verbände kritisieren die aktuellen Entwicklungen.

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