Ausgangssituation: Wenn Krankenkassen das Honorar nicht oder nicht termingerecht bezahlen, entsteht für Heilmittelerbringer ein Schaden. Zum einen, weil das Geld nicht rechtzeitig auf dem Konto ist, zum anderen, weil Aufwand damit verbunden ist, die Kasse zu mahnen. Hinzu kommt, dass Kassen sich oft so verhalten, als wäre es ein Kavaliersdelikt, Rechnungen zu spät zu bezahlen oder Verzugszinsen zu ignorieren. Manche bezweifeln sogar grundsätzlich, dass Heilmittelpraxen eine Krankenkasse überhaupt mahnen dürfen.

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Ausgangssituation: Bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung kommt es bei einer Heilmittelverordnung zu Lasten der GKV zu einem Behandlungsvertrag zwischen dem Patienten und der Heilmittelpraxis (§ 630 a SGB V). Die Heilmittelverordnung ist dann praktisch die „Bezahlung“ des Patienten für die Heilmitteltherapie – so eine Art Gutschein für die Kostenübernahme durch die GKV. Gibt es formale Fehler auf diesem „Gutschein“, muss geregelt werden, wie in einem solchen Fall verfahren wird, damit der Patient dennoch die Behandlung und der Therapeut sein Honorar erhält.

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Ausgangssituation: Mit der Einführung von Indikationslisten für Praxisbesonderheiten und langfristigen Heilmittelbedarf wurden erst ein, dann zwei neue ICD-10-Code-Felder auf die Heilmittelverordnungen gedruckt. In einigen Fällen vergessen Ärzte solche Codes einzutragen. Das bedeutet dann Mehraufwand für Heilmittelerbringer – besonders, wenn sich Ärzte weigern, diese Codes zu ergänzen.

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Verstoßen Leistungserbringer gegen Gesetze oder Verträge, berichten die gesetzlichen Krankenversicherungen jedes Jahr ganz ausführlich darüber. Doch von den regelmäßigen Rechtsbrüchen und Vertragsverstößen der GKV gegenüber den Heilmittelerbringern dringt nichts an die Öffentlichkeit – dabei gehört dieses Verhalten in vielen Therapiepraxen zum Abrechnungsalltag.

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Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Laut BMG habe es bei den Heilmittelausgaben mit 4,5 Prozent „überproportionale Zuwächse“ gegeben. Insgesamt betrugen die Ausgaben für Heilmittel 7,12 Milliarden Euro, 324 Millionen Euro mehr als im Jahr 2016. Mit drei Prozent stellen die Heilmittel jedoch immer noch einen vergleichsweise kleinen Posten dar.

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Patienten, die bei derselben Erkrankung gleichzeitig mehrere Behandlungsfälle bei unterschiedlichen Ärzten auslösen, sorgen immer mal wieder für Stress bei der Verordnungsprüfung. Damit es dann nicht zu unnötigen Absetzungen durch die Krankenkassen kommt, sollten Praxisinhaber wissen, wie sie in diesen Fällen richtig reagieren.

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Der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) fordert ein Ende der Zuzahlung bei Heilmittelverordnungen. SHV-Vorsitzende Ute Repschläger sieht darin einen klaren Nachteil für Kassenpatienten. Denn nur sie betrifft die Zuzahlungspflicht. Sie abzuschaffen wäre also ein Schritt, um die Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten zu beseitigen und hätte zudem den Vorteil, dass der bürokratische Aufwand für Therapeuten reduziert würde. So bliebe mehr Zeit für die Patienten.

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Gute Nachrichten für die knapp 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird für 2018 um 0,1 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent abgesenkt. Das gab das Bundesgesundheitsministerium mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger bekannt.

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