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Ausgabenvolumen für Heilmittel steigt 2021 um 3,2 Prozent

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich in den bundesweiten Rahmenvorgaben für das Jahr 2021 auf ein Plus von 3,2 Prozent beim Ausgabenvolumen für Heilmittel geeinigt. Für Arzneimittel wurde ein Anstieg des Ausgabenvolumens von 4,6 Prozent vereinbart.

Ausgabe 10/2020 – Die Suche nach dem richtigen Preis: um Prozente feilschen oder kalkulieren?

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Themenschwerpunkt 10.2020: Fristenverschiebung der Rahmenverträge

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ – eine alte Weisheit, die ihre Berechtigung hat. Doch ist Verschieben wirklich immer eine schlechte Idee? Stecken nicht vielleicht auch Chancen darin, wenn man für eine Aufgabe doch mehr Zeit hat als ursprünglich gedacht? Bevor wir Ihnen auf den folgenden …

Neues Korrekturverfahren für elektronische Abrechnung

Der GKV-Spitzenverband hat die Technische Anlage zum elektronischen Abrechnungsverfahren angepasst. Seit 1. Juli 2020 gilt für alle Heilmittelerbringer: Rechnungen, die elektronisch an die Krankenkassen übermittelt werden, müssen mit einer sogenannten Verarbeitungskennzahl versehen sein – sowohl die Ursprungsrechnung als auch die nachfolgenden Korrektur-Rechnungen.

Coronatests jetzt auch ohne Symptome auf Kassenkosten möglich

Rückwirkend zum 14. Mai 2020 ist die „Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ in Kraft getreten. Demnach übernimmt zukünftig die GKV auch bei Personen, die keine Symptome aufweisen, die Kosten für den Test auf den Coronavirus.

Themenschwerpunkt 6.2020: Rettungsschirm

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, kurz COVID-19-VSt-SchutzV – für alle GKV-Heilmittelerbringer ist dieses Wortungetüm wie Musik in den Ohren. Denn mit Inkrafttreten zum 5. Mai 2020 war endgültig klar: Der lang ersehnte Rettungsschirm kommt! Mit den am 15. Mai 2020 vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten Bestimmungen zur Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV wurde die nächste Hürde genommen und …

GKV-Rettungsschirm: So spannen Sie ihn auf

Die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (COVID-19-VSt-SchutzV) ist die Grundlage für den lang ersehnten GKV-Rettungsschirm. Damit Sie jetzt als zugelassener Leistungserbringer für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. Juni 2020 eine Ausgleichszahlung für Corona-bedingte Ausfälle der Einnahmen erhalten, müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei Ihrer zuständigen Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung (ARGE) stellen. Welche …

Rettungsschirm-Verordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht

Der Heilmittel-Rettungsschirm ist endlich Realität geworden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Ernst gemacht und eine Verordnung erlassen, die umfangreiche Einmalzahlungen für Heilmittelpraxen bedeutet und heute, am 5. Mai 2020 in Kraft tritt.

Referentenentwurf zum Corona-Rettungsschirm

Das BMG hat am 16. April 2020 einen Referentenentwurf für den Rettungsschirm für Heilmittelerbringer (SARS-CoV-2-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung) vorgelegt. Demnach erhält jeder zugelassene Leistungserbringer eine einmalige, nicht rückzahlbare Ausgleichszahlung in Höhe von 40 Prozent des im vierten Quartal 2019 von der gesetzlichen Krankenversicherung erhaltenen Vergütungsvolumens – einschließlich der von den Versicherten geleisteten Zuzahlungen.

Ohne PKV könnte jedes GKV-Mitglied 145 Euro sparen

Rund neun Milliarden Euro mehr im Jahr – so viel könnte die GKV einnehmen, wenn es zur gesetzlichen Krankenversicherung keine Alternative gäbe, also auch Beamte, Selbständige und Arbeitnehmer mit höheren Einkommen sich nicht privat versichern könnten, sondern in den GKV-Topf einzahlen würden. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Behandeln lassen - Themenschwerpunkt im Magazin 10 2019

Lasst uns endlich (be)handeln

Therapeuten, die ihre Patienten medizinisch sinnvoll behandeln wollen, müssen Tag für Tag überlegen, wie sie das Korsett an unsinnigen Verordnungsregeln umgehen können. Die GKV-Bürokratie und uninformierte Ärzte begrenzen die Möglichkeiten, Patienten angemessen zu versorgen. Höchste Zeit, der Heilmitteltherapie den Raum zu geben, den sie braucht, um zu wirken. Viele tausend …

Abrechnungstipp GKV

Zuzahlungsinkasso ohne Patientenstress

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass GKV-Versicherte zu einer Heilmittelverordnung zuzahlen müssen. Gleichzeitig sind die Leistungserbringer dazu verpflichtet, diese Zuzahlungen von den Versicherten einzuziehen. Allerdings treibt ein Therapeut das Geld im Namen und auf Rechnung der jeweiligen Krankenkasse ein und bekommt sein Geld von der Krankenkasse, wenn der Patienten nicht zahlt …

GKV veröffentlicht Verordnungsdaten 2018: Umsatz steigt, 4,6 Millionen weniger Behandlungseinheiten als im Vorjahr

Die Zahlen aus Heilmittelinformations-System der GKV für 2018 sind veröffentlicht worden und erlauben einen detaillierten Blick auf das Verordnungs- und Therapiegeschehen im vergangenen Jahr. Zwar sind die Umsätze der Praxen mit GKV-Heilmitteln um rund 9,3 Prozent gestiegen, die Anzahl der Behandlungseinheiten ist jedoch bundesweit um 1,6 Prozent zurückgegangen. Das entspricht …

Abrechnungstipp GKV: Auch Krankenkassen müssen Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren zahlen

Krankenkassen bezahlen ihre Rechnungen in der Regel pünktlich. Es sei denn, es werden vertragswidrige Absetzungen vorgenommen. Dann gerät die Krankenkasse in Verzug und es gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen säumigen Zahler auch: Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren werden fällig. So klappt‘s mit der Umsetzung.

Abrechnungstipp: Behandlungsunterbrechungen richtig auf der Verordnung dokumentieren

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen soll gemäß Heilmittel-Richtlinie 14 Kalendertage nicht überschreiten. In der täglichen Praxis funktioniert das aber nicht immer. Damit die Verordnung trotz Fristüberschreitung gültig bleibt, ist es wichtig, die entsprechenden Ausnahmen zu kennen und richtig zu dokumentieren.

Wirtschaftlichkeit im TSVG: Mehr Verantwortung, aber Chance auf bessere Honorare

Das Thema Wirtschaftlichkeit bekommt für Heilmittelpraxen eine vollkommen neue Bedeutung. In absehbarer Zukunft werden alle Praxisinhaber selbst verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit der Therapie sein – wenn die Blankoverordnungen eingeführt werden. Und sie müssen mit GKV-Honoraren ihre Praxis wirtschaftlich führen. Beide Aspekte dürften mittelfristig erhebliche Auswirkungen auf niedergelassenen Therapiepraxen haben.

TSVG gibt Heilmittelverbänden mehr Einfluss: Bundeseinheitliche Verträge gelten für alle GKV-Praxen

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verändert Vertragsstrukturen grundlegend und gibt damit Heilmittelverbänden deutlich mehr Einfluss – und auch mehr Verantwortung. Das stellt die Verbandslandschaft der Heilmittelbranche vor erhebliche Herausforderungen.

„Man möchte uns nur bei Laune halten“ – Interview mit Dr. Claudia Kemper zur Einführung der Blankoverordnung

Dr. Claudia Kemper ist Physiotherapeutin und promovierte Gesundheitswissenschaftlerin. Sie arbeitet in der Praxis ebenso wie in der Lehre an Hochschulen und auch an einer Fachschule für Physiotherapie. An der Universität Bremen hat sie acht Jahre lang unter anderem am Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER GEK mitgearbeitet.

GKV-Finanzen 2018: Ausgaben für Heilmittel steigen um 11,5 Prozent

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach habe es bei den Heilmittelausgaben mit 11,5 Prozent „deutlich überproportionale Zuwächse“ gegeben. Dies sei vor allem die Folge der schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG). Insgesamt gaben die Kassen 2018 rund 7,9 …

Immer mehr Kassen erstatten sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Wer mit einer neuen Sportart starten oder nach längerer Pause wieder Sport treiben möchte, für den ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung ein Muss. Erfreulich ist, dass immer mehr gesetzliche Krankenkassen die Kosten für dafür übernehmen.