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Erweiterter Entwurf zur Neufassung der Heilmittel-Richtlinie: G-BA hat zügig gearbeitet, schießt aber mit neuer Anlage 3 über das Ziel hinaus

Der G-BA hat den Verbänden den Entwurf zur erweiterten Neufassung der HeilM-RL zur Stellungnahme vorgelegt. Damit werden die durch Gesetzgebung (TSVG) notwendigen redaktionellen Änderungen zügig umgesetzt. Allerdings gibt es im Entwurf eine neue Anlage 3 zur Änderung von Heilmittelverordnungen, die teilweise hinter aktuelle Vereinbarungen zurückfällt und definitiv nicht zum Regelungsbereich …

Abrechnungstipp: Behandlungsunterbrechungen richtig auf der Verordnung dokumentieren

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen soll gemäß Heilmittel-Richtlinie 14 Kalendertage nicht überschreiten. In der täglichen Praxis funktioniert das aber nicht immer. Damit die Verordnung trotz Fristüberschreitung gültig bleibt, ist es wichtig, die entsprechenden Ausnahmen zu kennen und richtig zu dokumentieren. iStock: kyoshino

Abrechnungstipp: Späteren Behandlungsbeginn richtig dokumentieren

Der jüngste Grund, eine gültige Verordnung nicht zu bezahlen, stammt von einer Ersatzkasse: Bei einem späteren Behandlungsbeginn, so die Techniker Krankenkasse, müsse auch der Grund für die Verspätung genannt werden. Darüber kann man sich trefflich streiten – oder aber gleich den Grund mit dokumentieren. Wir zeigen wie einfach das geht. …

Abrechnungstipp: Doppelbehandlungen sind normaler Bestandteil der Heilmittel-Richtlinie

Zum Thema Doppelbehandlung gibt es viele Gerüchte und Fehlinformationen, die gezielt von einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und Krankenkassen in die Welt gesetzt werden: Sie wollen Geld sparen! Dabei sind Doppelbehandlungen bei bestimmten Indikationen medizinisch zwingend indiziert, (sozial-)rechtlich erlaubt, normaler Bestandteil der HeilM-Richtlinie und kein Grund für Arztregresse oder Honorarabsetzungen bei …

Indikation Lymphödem: Anleitung zur extrabudgetären Heilmittelverordnung

Sie sind der Meinung, ein Patient bräuchte eigentlich eine weitere Verordnung, um seine körperlichen Probleme zu beheben. Die Angst mancher Ärzte vor Regressen ist aber oft so groß, dass selbst dann, wenn Heilmittelkatalog und SGB V Möglichkeiten zur extrabudgetären Verordnung bieten, die Patienten trotzdem nicht besser versorgt werden. Das lässt …

BARMER: Ausgaben für Physiotherapie hängen vom Bundesland ab

Die BARMER hat zwischen 2015 und 2017 deutlich mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben als in den Jahren zuvor. Das geht aus dem aktuellen Heil- und Hilfsmittelreport 2018 hervor. So stiegen die Aufwendungen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie im Verlauf dieser Zeit um sechs Prozent auf 855 Millionen …

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Krankenfahrten für mobilitätseingeschränkte Patienten ohne Genehmigung

Patienten, deren Mobilität dauert eingeschränkt ist, benötigen seit dem 1. Januar 2019 für ärztlich verordnete Krankenfahrten nicht länger die Genehmigung ihrer Krankenkasse. Mit dieser neuen Regelung soll das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) die Krankenbeförderung von und zur ambulanten Behandlung erleichtern. Die Neuerung gilt für Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 sowie …

Abrechnungs-Tipp GKV: Behandlungs-Frequenz einfach selbst ändern

Die Behandlungsfrequenz, also die die Anzahl der Behandlung pro Woche, gehört zu den wesentlichen Inhalten einer ärztlichen GKV-Verordnung. Laut Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) ist die Frequenzangabe Pflicht. Es gibt aber Regelungen für fehlende Angaben zur Frequenz. Wer diese kennt, kann schnell und einfach die Verordnung selbst korrigieren. iStock: bieshutterb

Abrechnungs-Tipp: Auch von der Kasse einbehaltene Rezepte lassen sich nachträglich korrigieren

Die AOK Bayern hat alle Heilmittelerbringer in Bayern darüber informiert, dass man ab dem 01.10.2018 fehlerhafte Verordnungen nicht mehr zur Nachbesserung an die Praxen zurückgeben werde. Kein Grund zur Aufregung, man muss nur wissen, wie man auch ohne Originalrezept an sein Honorar kommt. iStock: yavdat

Keine Beihilfe für Therapieverordnungen durch Heilpraktiker

Die Erstattung von Kosten für Heilmittel-Therapie durch die Bundesbeihilfe ist zwingend von einer ärztlichen Verordnung abhängig. Das gilt vielfach auf für Landesbeihilfestellen. Rechtlich gesehen sei dagegen nichts einzuwenden, bestätigt jetzt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Wer als (sektoraler) Heilpraktiker Heilmittel erstattungsfähig abrechnen will, muss die Leistung zwingend selbst erbringen.

Bundeswehr: Die Praxis selbst braucht die Rechtmäßigkeit einer Verordnung nicht zu prüfen

Die Bundeswehr hat neue Verordnungsformulare für Heilmittel eingeführt. Dazu gibt es keine Anleitung. Deswegen haben wir einfach mal direkt bei der Bundeswehr angefragt, um die dringendsten Fragen unserer Leser zu klären. Zusammengefasst lässt sich festhalten: Entwarnung – Eine Prüfpflicht für BW-Verordnungen gibt es nicht. Hier die FAQs (Häufig gestellten Fragen) …

Absetzung wegen zu spätem Behandlungsbeginns vermeiden

Wer eine Leistung erbringt, verdient auch die entsprechende Vergütung. Für Heilmittelerbringer ist es dabei besonders wichtig, auf die Formalitäten zu achten. Sonst drohen Absetzungen durch die Krankenkassen – etwa, wenn die Behandlung nicht innerhalb der vorgesehenen Frist beginnt. Doch was viele Heilmittelerbringer nicht wissen: Der Behandlungsbeginn lässt sich korrigieren, sodass …

Zahlungsverweigerung ohne Rechtsgrundlage: Absetzung wegen fehlender ICD-10-Codes

Ausgangssituation: Mit der Einführung von Indikationslisten für Praxisbesonderheiten und langfristigen Heilmittelbedarf wurden erst ein, dann zwei neue ICD-10-Code-Felder auf die Heilmittelverordnungen gedruckt. In einigen Fällen vergessen Ärzte solche Codes einzutragen. Das bedeutet dann Mehraufwand für Heilmittelerbringer – besonders, wenn sich Ärzte weigern, diese Codes zu ergänzen. iStock: mattjeacock

„Ärzte verteilen unsere Milliarden durch ihren Kugelschreiber“

Ein Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg Dr. Wolfgang Wodarg ist Facharzt für Innere Medizin/Pneumologie, öffentliches Gesundheitswesen, Hygiene und Umweltmedizin und Sozialmedizin. Er war von 1994 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1998 bis 2010 Mitglied der Parl. Versammlung des Europarates. Zudem war er Initiator und Sprecher der Bundestags-Enquetekommission …

Abrechnungstipp GKV: Lösungen für das Ärzte-Hopping-Problem

Patienten, die bei derselben Erkrankung gleichzeitig mehrere Behandlungsfälle bei unterschiedlichen Ärzten auslösen, sorgen immer mal wieder für Stress bei der Verordnungsprüfung. Damit es dann nicht zu unnötigen Absetzungen durch die Krankenkassen kommt, sollten Praxisinhaber wissen, wie sie in diesen Fällen richtig reagieren. iStock: Zmiy

Abrechnungstipp: Entlassmanagement

Seit 1. Oktober 2017 gilt nun das Entlassmanagement (wir berichteten hier). Krankenhausärzte haben seitdem die Möglichkeit, ihren Patienten ambulante Heilmitteltherapie im Anschluss an die Krankenhausbehandlung zu verordnen. Doch wie sehen solche Verordnungen aus dem Krankenhaus aus? Gibt es jetzt neue Regeln für das Ausstellen dieser Verordnungen? Dieser Abrechnungstipp gibt einen …

Entlassmanagement: Krankenhausarzt schreibt Heilmittelverordnung

Rahmenvertrag zum Thema Entlassmanagement in Kraft getreten

Schon seit über einem Jahr ist die Änderung der Heilmittel-Richtlinie zum Thema Entlassmanagement rechtskräftig. Die Umsetzung dieser Regelung scheiterte bislang jedoch an einem fehlenden Rahmenvertrag zwischen Krankenhäusern und GKV-Spitzenverband. Seit dem 1.10.2017 ist dieser nun wirksam. Ärzteblatt

So ändern Sie die Art der Verordnung

Immer wieder tauchen Verordnungen in der Praxis auf, bei denen die Art der Verordnung gar nicht oder falsch angegeben ist. Das ist ärgerlich, aber Therapiepraxen können die Angabe vergleichsweise einfach und ohne Risiken einzugehen selbst ergänzen oder korrigieren. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten. Fotolia, Rolf Richter

Ab 1. April 2017: Ärzte dürfen Heilmittel nur noch mit zertifizierter Software verordnen

Wenn ein Arzt ab dem 1. April einem seiner Patienten Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie verordnen möchte, muss er in seinem Praxisverwaltungssystem eine zertifizierte Software verwenden. Diese Verpflichtung geht auf das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz zurück, das bereits seit dem 1. Januar 2017 gilt. Fotolia, Rolf Richter

„Extrabudgetär – gibt es doch gar nicht!“ – Sieben Regeln für die Arztkommunikation

Obwohl ein Arzt einem Patienten problemlos und ohne Risiko Heilmittel extrabudgetär verordnen könnte, weigert er sich – zuweilen mit abenteuerlichen Begründungen. Situationen wie diese lassen Therapeuten regelmäßig verzweifeln. Praxen, die trotzdem eine Verordnung für ihren Patienten bekommen möchten, behelfen sich mit einfachen Kommunikationsregeln. Fotolia.com: Robert Kneschke