Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

Nachdem die Therapeuten seit Monaten ihren Unmut in Brandbriefen, bei Demonstrationen, durch Petitionen und mit Kreidebotschaften auf der Straße deutlich gemacht haben, konnten Vertreter der Berufsverbände und einige unabhängige Therapeuten nun auch endlich persönlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen. Hier ein erster Überblick über die Reaktionen der Teilnehmer und einige der Inhalte des Treffens.

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Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat sich in seinem aktuellen Gutachten dafür ausgesprochen, die Rolle der Physiotherapeuten bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu stärken. Die Gesundheitsweisen empfehlen, „verstärkt Modellvorhaben durchzuführen, in denen Physiotherapeuten selbst entscheiden, welche physiotherapeutischen Maßnahmen sie für zielführend erachten.“

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In den nächsten drei bis fünf Jahren wird sich entscheiden, wie die Zukunft der Heilmittelerbringer in Deutschland aussieht: Assistenten der Ärzte – oder qualifizierte, eigenständige Leistungserbringer, die auch unabhängig von ärztlichen Verordnungen dazu beitragen, die Lebensqualität ihrer Patienten wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Wohin die Reise geht, hängt entscheidend von den Therapeuten selbst ab. Machen Sie mit bei der 2. Open-Space-Zukunftskonferenz in Essen!

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Rund 460 Millionen Menschen in der ganzen Welt haben das Recht und die Möglichkeit, Heilmittelerbringer als direkten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen zu konsultieren – aber nicht in Deutschland! Höchste Zeit für Therapeuten, aktiv zu werden und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Auf der 2. Open-Space-Ideenkonferenz finden Heilmittelerbringer fachübergreifend gemeinsame Lösungen zu den Themen Direktzugang, Qualitätssicherung und Selbstverwaltung: am 8. September 2018 in Essen.

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Die Blankoverordnung wird nach Ansicht von GKV-Justiziaren trotz entsprechender Gesetze wohl nicht umgesetzt werden. Stattdessen geht man dort gedanklich bereits den nächsten Schritt und diskutiert über die Möglichkeiten und Risiken des Direktzugangs zur Heilmitteltherapie. So jedenfalls Ende April 2018 bei einer Diskussionsrunde in der Uni Hamburg.

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Auf den ersten Blick sieht die Situation der Heilmittel-Branche scheinbar rosig aus: Wachsender Umsatz und deutlich steigende Honorare sind das unmittelbare Ergebnis der Gesetzgebung der vergangenen Jahre. Doch bei seiner Vorstellung des Heilmittel-Wirtschaftsberichts 2018 auf der Gesundheits- und Fitnessmesse FIBO in Köln betonte Dr. Roy Kühne (MdB), dass es noch viel zu tun gibt, bevor die Probleme der Heilmittelversorgung in Deutschland wirklich gelöst sind.

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Die Heilmittelbranche in Deutschland ist in Bedrängnis: Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt akuten Fachkräftemangel, die Honorare hinken deutlich hinter der Entwicklung anderer Leistungserbringer hinterher, die Gehälter für angestellte Therapeuten sind weit unter dem Durchschnitt und wie viel Heilmittel ein GKV-Versicherter bekommt, hängt nicht etwa von seiner Erkrankung, sondern von seinem Wohnort ab!

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Werden Patienten direkt von Physiotherapeuten behandelt, verringern sich sowohl die Behandlungsdauer als auch die Beschwerden – ohne Mehrkosten für die Krankenkassen. Das sind die Ergebnisse eines Modellprojekts für mehr Autonomie in der Physiotherapie, die der BIG direkt gesund und der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) kürzlich in Berlin vorgestellt haben. Beide fordern den Gesetzgeber nun auf, den Direktzugang zur Physiotherapie im Rahmen des Fünften Sozialgesetzbuchs zu ermöglichen.

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