Direktzugang

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Direktzugang

„Der Direktzugang ist eine Möglichkeit, um bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen“

Maria Klein-Schmeink ist seit 2009 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In dieser Funktion kümmert sie sich vor allem um Grundsatz- und Finanzierungsfragen, aber auch um Fragen der Versorgung, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe. Klein-Schmeink

„Wir haben mit gut qualifizierten Therapeuten die Möglichkeit, verstopfte Arztzimmer zu entleeren.“

Roy Kühne ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und selbst Physiotherapeut. Wir haben ihn gefragt, wo es in der Heilmittelbranche noch hakt und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit sich die Situation der Therapeuten zum Positiven verändert. Dr. Roy Kühne

Vorfahrt für Apps beim Direktzugang?

In Lee County, Alabama, dürfen an einem Mittwoch nach Sonnenuntergang keine Erdnüsse mehr verkauft werden. In San Diego, Kalifornien, muss man mit einer Geldstrafe rechnen, wenn nach dem 2. Februar noch Weihnachtsschmuck am Haus zu finden ist. In Devon, Connecticut, verstößt gegen das Gesetz, wer nach Sonnenuntergang rückwärts läuft. Diese …

up|Umfrage: Wie hältst du es mit dem Direktzugang?

Unser Gesundheitswesen leidet unter der Arztzentrierung. Versicherte sind gezwungen, immer zunächst einen Mediziner aufzusuchen, bevor sie eine Leistung/Therapie erhalten. Dieses ärztliche Verordnungsmonopol führt zu hohen Kosten und viel Aufwand für die Patienten. Außerdem verzögert es die zeitnahe Versorgung. 

„Jetzt nach zehn Jahren merken viele eigentlich erst, dass die Akademisierung eine Bereicherung ist“ – Was kann Deutschland bezüglich Vollakademisierung und Direktzugang von der Schweiz lernen?

In der Schweiz gibt es die Vollakademisierung der Physiotherapie und auch den Direktzugang (Direct Access). In Deutschland ist die Lage bekanntlich noch etwas anders. Auf dem Weltkongress der Physiotherapie 2019 in Genf haben wir mit Prof. Dr. Christoff Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück und Miriam Stauffer, Vizepräsidentin …

Ärztetag bekräftigt erneut Delegationsprinzip: Nichtärztliche Heilberufe sollen in der zweiten Reihe bleiben

„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, …

#FragSpahn: Warum kein Direktzugang für Therapeuten?

Wenn Heilmittelerbringer bei der Behandlung ihrer Patienten mehr Entscheidungsfreiraum und Mitspracherecht haben sollen, warum wird es die Blankoverordnung dann nicht generell, sondern nur für einige Indikationen geben? Oder gleich den Direktzugang? – Darüber spricht die Ergotherapeutin Jennifer Eisbach mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Folge (19) seiner Youtube-Reihe #FragSpahn. …

TSVG: Blankoverordnung zu Ende denken – Wirtschaftlichkeitsproblem muss gelöst werden

Therapeuten sollen mehr Einfluss auf die Therapie bekommen. Die Politik sagt, die Blankoverordnung ist der nächste Schritt dorthin, einige Verbände fordern hingegen gleich den Direktzugang. Doch ganz egal, was in Zukunft kommt, die mit der Blankoverordnung verbundenen Herausforderungen für die Praxisinhaber müssen zuvor sinnvoll gelöst werden. Sonst droht die Heilmitteltherapie …

Fachärzte sprechen sich für Direktzugang aus

Der Berufsverband der Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin steht dem Direktzugang in der Physiotherapie positiv gegenüber. In einem Diskussionspapier plädieren sie für „eine verbesserte Zusammenarbeit mit den therapeutischen Berufsgruppen und ein gemeinsames Streiten für eine medizinisch sinnvolle Versorgung“. Fotolia.com: WavebreakmediaMicro

Direktzugang Thema in der Apotheken Umschau

Unter dem Titel „Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?“ befasst sich die Apotheken Umschau erneut mit dem Thema Direktzugang. Während die Therapeuten schon seit Jahren eine solche Regelung in Deutschland fordern, sehen Ärzte dies immer noch kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten. iStock: Kerrick

Interprofessionelle Teams: Pflegebeauftragter fordert Umdenken in der medizinischen Versorgung

Um die Zukunft der medizinischen Versorgung zu sichern, braucht es laut Andreas Westerfellhaus, Pflegebeauftragter der Bundesregierung, vor allen Dingen eines: interprofessionelle Zusammenarbeit. Daher fordert er, dass „die Prozesse, Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufen und Bereichen neu gedacht werden“. © kai abresch photography

Kommentar zum Therapiegipfel: Vertrösten gewinnt kein Vertrauen

Jens Spahn sagte zu Beginn des Therapiegipfels: „Verlorenes Vertrauen gewinnt man durch Handeln“. Der Minister hat massiv Vertrauen verloren, weil er sich erst nach viel Druck von der Therapeutenbasis bewegt hat. Und jetzt versucht er sein Eckpunktepapier als Handeln darzustellen. GEORG J. LOPATA/axentis.de

Therapiegipfel in Berlin – einzig guter Vorstoß: Spahn fordert gemeinsame Heilmittel-Lobby

„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) allen Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Diese Versprechen hat der SHV eingelöst. Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren. GEORG J. LOPATA/axentis.de

„Dieses Gespräch wird Folgen haben“ – Verbandsvertreter und unabhängige Therapeuten treffen Gesundheitsminister Spahn in Berlin

Nachdem die Therapeuten seit Monaten ihren Unmut in Brandbriefen, bei Demonstrationen, durch Petitionen und mit Kreidebotschaften auf der Straße deutlich gemacht haben, konnten Vertreter der Berufsverbände und einige unabhängige Therapeuten nun auch endlich persönlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen. Hier ein erster Überblick über die Reaktionen der Teilnehmer und einige …

Illustration eines Meetings mit bunten Sprechblasen

Sachverständigenrat für Direktzugang bei Rückenschmerzen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat sich in seinem aktuellen Gutachten dafür ausgesprochen, die Rolle der Physiotherapeuten bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu stärken. Die Gesundheitsweisen empfehlen, „verstärkt Modellvorhaben durchzuführen, in denen Physiotherapeuten selbst entscheiden, welche physiotherapeutischen Maßnahmen sie für zielführend erachten.“ Fotolia.com: Gina Sanders

Open Space Zukunftskonferenz: Jetzt die Weichen für eine eigenständige Berufsausübung stellen

In den nächsten drei bis fünf Jahren wird sich entscheiden, wie die Zukunft der Heilmittelerbringer in Deutschland aussieht: Assistenten der Ärzte – oder qualifizierte, eigenständige Leistungserbringer, die auch unabhängig von ärztlichen Verordnungen dazu beitragen, die Lebensqualität ihrer Patienten wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Wohin die Reise geht, hängt entscheidend …

Patienten brauchen selbstbestimmte Therapeuten: 2. Open-Space-Ideenkonferenz in NRW

Rund 460 Millionen Menschen in der ganzen Welt haben das Recht und die Möglichkeit, Heilmittelerbringer als direkten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen zu konsultieren – aber nicht in Deutschland! Höchste Zeit für Therapeuten, aktiv zu werden und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Auf der 2. Open-Space-Ideenkonferenz finden Heilmittelerbringer fachübergreifend gemeinsame Lösungen zu …

“Wir müssen die Kollegen Ärzte davon überzeugen, dass der Direktzugang eine Entlastung ihrer ärztlichen Tätigkeit ist” – Ein Interview mit Roy Kühne

Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB) und Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode im Interview mit Ralf Buchner über das vor rund einem Jahr in Kraft getretene Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG).

Foto von Roy Kühne

GKV-Spitzenverband: Blankoverordnung streichen – Direktzugang diskutieren

Die Blankoverordnung wird nach Ansicht von GKV-Justiziaren trotz entsprechender Gesetze wohl nicht umgesetzt werden. Stattdessen geht man dort gedanklich bereits den nächsten Schritt und diskutiert über die Möglichkeiten und Risiken des Direktzugangs zur Heilmitteltherapie. So jedenfalls Ende April 2018 bei einer Diskussionsrunde in der Uni Hamburg.

„Der Einstieg in die Schulgeldfreiheit soll möglichst noch in diesem Jahr erfolgen“

Interview mit Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Herr Minister, Sie haben sich schon häufig positiv zur Selbstverwaltung der Pflegekräfte geäußert, gelten als ein Verfechter der Pflegekammer. Wie sieht das bei anderen Heil- und Gesundheitsberufen aus, insbesondere den Heilmittelerbringern, sprechen Sie sich hier auch für …