Direktzugang

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Direktzugang

„Corona-Pandemie bietet die Chance für den Direktzugang“

Das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen beeinflussen seit Monaten unseren Alltag. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sind zwei effektive Methoden, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Trotzdem müssen Patienten immer noch erst einen Arzt aufsuchen, um sich eine Heilmittelverordnung zu holen. Dr. Roy Kühne (MdB, CDU) ist der Meinung, dass …

Foto von Roy Kühne

Vollakademische Ausbildung in Logopädie/Sprachtherapie möglich

Der Arbeitskreis (AK) Berufsgesetz, dem alle Berufsgruppen der Logopädie/Sprachtherapie angehören, hat die Absicht des Gesetzgebers begrüßt, noch in dieser Legislaturperiode die Möglichkeiten für eine „vollakademische Ausbildung“ der „Logopädie-Ausbildung“ zu überprüfen und den Direktzugang im Rahmen von Modellvorhaben zu erproben. In seiner Stellungnahme betont er, dass die Voraussetzungen für eine „vollakademische …

Ausgabe 05/2020 – Teletherapie nutzen

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Interview

Wie es weitergehen kann: Endlich Direktzugang zur Heilmittel-Therapie

up im Gespräch mit Maria Klein-Schmeink (MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin, Bündnis 90 Die Grünen)

Ausgabe 04/2020 – Heilmittelpraxis in der Corona-Krise

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Wann kommt der Direktzugang?

Die Köpfe zusammenstecken ist in diesen Zeiten keine gute Idee. Trotzdem können und sollten wir weiterhin über wichtige Dinge sprechen. Denn es wird auch eine Zeit nach der Corona-bedingten Ausnahmesituation geben. Im Web-Podium am Samstag, den 14. März 2020, sprachen Prof. Dr. Claudia Kemper, Physiotherapeutin aus Niedersachsen und studierte Gesundheitswissenschaftlerin, …

Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Schweizer Pilotprojekt zum Direktzugang zur Physiotherapie

Wie in Deutschland, wird auch in der Schweiz seit Jahren über den Direktzugang zur Physiotherapie diskutiert. Schweizer können bereits in fast allen Kantonen ohne ärztliche Verordnung einen Physiotherapeuten aufsuchen – allerdings auf eigene Kosten. Derzeit laufen Vorbereitungen für ein Pilotprojekt in zwei Regionen der Schweiz, das den Nutzen des Direktzugangs …

Behandeln lassen - Themenschwerpunkt im Magazin 10 2019

„Der Direktzugang ist eine Möglichkeit, um bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen“

Maria Klein-Schmeink ist seit 2009 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In dieser Funktion kümmert sie sich vor allem um Grundsatz- und Finanzierungsfragen, aber auch um Fragen der Versorgung, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe.

Behandeln lassen - Themenschwerpunkt im Magazin 10 2019

„Wir haben mit gut qualifizierten Therapeuten die Möglichkeit, verstopfte Arztzimmer zu entleeren.“

Roy Kühne ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und selbst Physiotherapeut. Wir haben ihn gefragt, wo es in der Heilmittelbranche noch hakt und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit sich die Situation der Therapeuten zum Positiven verändert.

Glosse

Kurz vor Schluss: Vorfahrt für Apps beim Direktzugang?

In Lee County, Alabama, dürfen an einem Mittwoch nach Sonnenuntergang keine Erdnüsse mehr verkauft werden. In San Diego, Kalifornien, muss man mit einer Geldstrafe rechnen, wenn nach dem 2. Februar noch Weihnachtsschmuck am Haus zu finden ist. In Devon, Connecticut, verstößt gegen das Gesetz, wer nach Sonnenuntergang rückwärts läuft. Diese …

up|Umfrage: Wie hältst du es mit dem Direktzugang?

Unser Gesundheitswesen leidet unter der Arztzentrierung. Versicherte sind gezwungen, immer zunächst einen Mediziner aufzusuchen, bevor sie eine Leistung/Therapie erhalten. Dieses ärztliche Verordnungsmonopol führt zu hohen Kosten und viel Aufwand für die Patienten. Außerdem verzögert es die zeitnahe Versorgung. 

„Jetzt nach zehn Jahren merken viele eigentlich erst, dass die Akademisierung eine Bereicherung ist“ – Was kann Deutschland bezüglich Vollakademisierung und Direktzugang von der Schweiz lernen?

In der Schweiz gibt es die Vollakademisierung der Physiotherapie und auch den Direktzugang (Direct Access). In Deutschland ist die Lage bekanntlich noch etwas anders. Auf dem Weltkongress der Physiotherapie 2019 in Genf haben wir mit Prof. Dr. Christoff Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück und Miriam Stauffer, Vizepräsidentin …

Ärztetag bekräftigt erneut Delegationsprinzip: Nichtärztliche Heilberufe sollen in der zweiten Reihe bleiben

„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, …

#FragSpahn: Warum kein Direktzugang für Therapeuten?

Wenn Heilmittelerbringer bei der Behandlung ihrer Patienten mehr Entscheidungsfreiraum und Mitspracherecht haben sollen, warum wird es die Blankoverordnung dann nicht generell, sondern nur für einige Indikationen geben? Oder gleich den Direktzugang? – Darüber spricht die Ergotherapeutin Jennifer Eisbach mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Folge (19) seiner Youtube-Reihe #FragSpahn.

TSVG: Blankoverordnung zu Ende denken – Wirtschaftlichkeitsproblem muss gelöst werden

Therapeuten sollen mehr Einfluss auf die Therapie bekommen. Die Politik sagt, die Blankoverordnung ist der nächste Schritt dorthin, einige Verbände fordern hingegen gleich den Direktzugang. Doch ganz egal, was in Zukunft kommt, die mit der Blankoverordnung verbundenen Herausforderungen für die Praxisinhaber müssen zuvor sinnvoll gelöst werden. Sonst droht die Heilmitteltherapie …

Fachärzte sprechen sich für Direktzugang aus

Der Berufsverband der Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin steht dem Direktzugang in der Physiotherapie positiv gegenüber. In einem Diskussionspapier plädieren sie für „eine verbesserte Zusammenarbeit mit den therapeutischen Berufsgruppen und ein gemeinsames Streiten für eine medizinisch sinnvolle Versorgung“.

Direktzugang Thema in der Apotheken Umschau

Unter dem Titel „Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?“ befasst sich die Apotheken Umschau erneut mit dem Thema Direktzugang. Während die Therapeuten schon seit Jahren eine solche Regelung in Deutschland fordern, sehen Ärzte dies immer noch kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten.

Interprofessionelle Teams: Pflegebeauftragter fordert Umdenken in der medizinischen Versorgung

Um die Zukunft der medizinischen Versorgung zu sichern, braucht es laut Andreas Westerfellhaus, Pflegebeauftragter der Bundesregierung, vor allen Dingen eines: interprofessionelle Zusammenarbeit. Daher fordert er, dass „die Prozesse, Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufen und Bereichen neu gedacht werden“.

Kommentar zum Therapiegipfel: Vertrösten gewinnt kein Vertrauen

Jens Spahn sagte zu Beginn des Therapiegipfels: „Verlorenes Vertrauen gewinnt man durch Handeln“. Der Minister hat massiv Vertrauen verloren, weil er sich erst nach viel Druck von der Therapeutenbasis bewegt hat. Und jetzt versucht er sein Eckpunktepapier als Handeln darzustellen.

Therapiegipfel in Berlin – einzig guter Vorstoß: Spahn fordert gemeinsame Heilmittel-Lobby

„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) allen Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Diese Versprechen hat der SHV eingelöst. Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren.