Schwerpunktthema: Schweinegrippe

Tür zu, Schlüssel umgedreht – Praxis geschlossen. Das Schild an der Tür verkündet, hier wird in den kommenden Wochen niemand mehr ein- und ausgehen. Keine Patienten, keine Therapeuten, keine Mitarbeiter. Schluss, Ende aus – auf offizielle Anordnung vom Amtsarzt. Warum? Die Schweinegrippe hat zugeschlagen.

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DettweilerJeden Tag liest man in der Presse neue Horrormeldungen über die Schweinegrippe. Auch Praxisinhaber fragen sich, ob die Pandemie für ihre Praxis gefährlich werden könnte. up wollte es genau wissen und hat beim Robert Koch-Institut nachgefragt. Pressesprecher Günther Dettweiler gab beruhigende Antworten.

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Bernd Wilhelm ist Physiotherapeut. Seine Praxis ist ordentlich, sauber und hygienisch einwandfrei. Das sehen seine Patienten genauso wie er selbst. Doch stimmt das wirklich? In Zeiten der „Neuen Grippe“ wird Hygiene plötzlich zu einem wichtigen Thema.

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Das Thema „Schweinegrippe“ oder auch „Neue Grip­pe“ genannt ist zwar in aller Munde, dennoch gibt es in der Bevölkerung noch große Wissenslücken. Das Robert Koch-Institut hat Fragen systematisch zu­sammengestellt und auf dem aktuellen Wissenstand beantwortet. Praxisinhaber können sich hier genau informieren.

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Das Bundeskabinett hat am 19.08.09 der Verordnung über die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei Schutzimpfungen gegen die neue Influenza A(H1N1) (so genannte „Schweinegrippe“) zugestimmt. Damit wird die Impfung für jeden Versicherten, der sich impfen lassen möchte, von der Krankenkasse bezahlt. Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat erklärt, für seine Versicherten die Kosten der Impfung ebenfalls zu übernehmen.

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Die Schweinegrippe ist am 11. Juni 2009 von der WHO zur Pandemie erklärt worden. Damit ändert sich zwar zunächst für den Einzelnen nicht viel, aber die Auswirkungen der Schweinegrippe in Form von amtsärztlich angeordneten Praxisschließung könnten bald auch in Heilmittelpraxen ankommen.

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Die zuständige Behörde kann Kranken, Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigen und Ausscheidern die Ausübung bestimmter beruflicher Tätigkeiten ganz oder teilweise untersagen. Satz 1 gilt auch für sonstige Personen, die Krankheitserreger so in oder an sich tragen, dass im Einzelfall die Gefahr einer Weiterverbreitung besteht. § 56 Entschädigung (1) Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld. Das Gleiche gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können. (2) Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gewährt, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt. … (5) Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung von der zuständigen Behörde auf Antrag gewährt. … (11) Die Anträge nach Absatz 5 sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen. Dem Antrag ist von Arbeitnehmern eine Bescheinigung des Arbeitgebers und von den in Heimarbeit Beschäftigten eine Bescheinigung des Auftraggebers über die Höhe des in dem nach Absatz 3 für sie maßgeblichen Zeitraum verdienten Arbeitsentgelts und der gesetzlichen Abzüge, von Selbständigen eine Bescheinigung des Finanzamtes über die Höhe des letzten beim Finanzamt nachgewiesenen Arbeitseinkommens beizufügen. Ist ein solches Arbeitseinkommen noch nicht nachgewiesen oder ist ein Unterschiedsbetrag nach Absatz 3 zu errechnen, so kann die zuständige Behörde die Vorlage anderer oder weiterer Nachweise verlangen. (12) Die zuständige Behörde hat auf Antrag dem Arbeitgeber einen Vorschuss in der voraussichtlichen Höhe des Erstattungsbetrages, den in Heimarbeit Beschäftigten und Selbständigen in der voraussichtlichen Höhe der Entschädigung zu gewähren.

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21.09.2009

Hygiene

Zahlreiche Branchen haben es bereits erfolgreich vorgemacht: Hygienemaßnahmen als Marketingfaktor. Warum nicht auch in der Therapiepraxis die Patienten darüber aufklären, wie vorbildlich die täglich gelebte Hygiene ist!

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