Ausgabe up 12-2017 | Rubrik Branchennews

Schwerer Betrugsverdacht: Razzia bei AOK Rheinland/Hamburg

vom: 17.11.2017

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen schwerer Betrugsvorwürfe gegen die AOK Rheinland/Hamburg. Am 27. September 2017 durchsuchten die Beamten die Büros der Krankenkasse und stellten 86 Kartons mit Beweismitteln sicher, die jetzt ausgewertet werden sollen.

„Durch die Auswertung sollen insbesondere auch die konkreten Verantwortlichkeiten und auch die Schadenshöhe geklärt werden“, sagte Oberstaatsanwältin Nina Frombach gegenüber der „Rheinischen Post“.

Die AOK Rheinland/Hamburg steht im Verdacht, Betrug zulasten des Gesundheitsfonds begangen zu haben. Über den Finanzausgleich Morbi-RSA erhalten Krankenkassen besonders hohe Beträge für Versicherte mit bestimmten, schweren Diagnosen. Die Ermittler prüfen nun, so Frombach, ob Verantwortliche der AOK Rheinland/Hamburg betrugsrelevante Täuschungshandlungen genutzt haben, um möglichst viele dieser Diagnosen vorweisen zu können.


Bildnachweis: AOK Rheinland/Hamburg

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