Ausgabe up 6-2018 | Rubrik up-Branchennews

Therapiepraxen brauchen Datenschutzbeauftragten erst ab 10 Personen

vom: 11.05.2018

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat am 26. April 2018 festgelegt: Einen Datenschutzbeauftragten braucht eine Therapiepraxis nur dann, wenn in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.

In einem jetzt veröffentlichten Beschluss werden, zwar etwas verklausuliert, aber dennoch eindeutig, folgende Auslegungen zum Thema Datenschutzbeauftragter in Heilmittelpraxen vorgenommen:

1. Eine Heilmittelpraxis, in der einschließlich des Inhabers in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, hat die gesetzliche Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen.
2. Heilmittelpraxen, in denen weniger als 10 Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, müssen keinen Datenschutzbeauftragten benennen. Es ist in der Regel nicht von einer “umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten” auszugehen.

Mehr: Den Beschluss der Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder finden Sie hier: DSB-Bestellpflicht

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