Ausgabe up 10-2018 | Rubrik Branchennews

Therapiegipfel in Berlin: Spahn fordert gemeinsame Heilmittel-Lobby

vom: 28.09.2018

„Drei Stunden geballte Berufspolitik für Heilmittelerbringer“ hatte der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) den Teilnehmern des 1. Therapiegipfels in Berlin versprochen. Dieses Versprechen hat der SHV eingelöst: Spahn verteidigte sein Eckpunktepapier, Therapeuten formulierten ihre bekannten Probleme und der SHV versuchte sich als Heilmittel-Lobby für alle zu positionieren.

Zum Therapiegipfel hatte der SHV am 27. September 2018 nach Berlin geladen, um „die Bedeutung der Heilmittel zu betonen“ und zu zeigen, „dass wir mit einer Stimme sprechen,“ so Ute Repschläger, Vorsitzende des SHV, in ihrer Begrüßung. Rund 400 Teilnehmer trafen sich im Hörsaal des Langenbeck-Virchow-Hauses, darunter auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er erläuterte Teile seines vor einigen Tagen veröffentlichten Eckpunktepapiers zur Situation der Heilmittelerbringer und forderte in einer Fragerunde mit dem Publikum eine bessere, gemeinsame Heilmittel-Lobby, bevor er weiter in den Bundestag zog.

Die anschließende Diskussion des Publikums mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern der GKV, des G-BA, der Ärzteschaft und den Vorständen des SHV dokumentierte noch einmal anschaulich und konkret die aktuellen, teils drängenden Probleme der Heilmittelbranche wie Entlohnung, Fachkräftemangel und Bürokratieabbau. Deutlich wurde, dass aktuell nicht mit einer schnellen Lösung der Probleme zu rechnen ist – und dass die Heilmittelbranche bei vielen Themen noch erheblichen internen Klärungs- bzw. Diskussionsbedarf hat, um gemeinsame Positionen, Ziele und Umsetzungsstrategien zu entwickeln.

Einen ausführlichen Bericht zum Therapiegipfel werden Sie in der November-Ausgabe von up finden.

Bildnachweis: GEORG J. LOPATA/axentis.de

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