Ausgabe up 1-2019 | Rubrik Branchennews

Mehr Meldungen von Fehlverhalten im Gesundheitswesen

vom: 06.12.2018

Den Krankenkassen wurde im Berichtszeitraum 2016/2017 mehr Fehlverhalten im Gesundheitswesen gemeldet als noch 2014/2015. Das geht aus dem jüngsten Bericht des GKV-Spitzenverbandes hervor. Danach nahm die Zahl der externen Hinweise auf Abrechnungsbetrug um 49 Prozent auf etwas mehr als 25.000 zu. Die Anzahl der von den Krankenkassen verfolgten Neufälle ist innerhalb von zwei Jahren um rund 20 Prozent von 21.046 auf über 25.000 Fälle gestiegen.

Die häufigsten Meldungen betreffen mittlerweile den Pflege-Bereich, so Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes. Die Rückforderungssumme beträgt hier rund zehn Millionen Euro. Insgesamt sind die gesicherten Forderungen auf knapp 50 Millionen Euro angewachsen, heißt es in der Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes. Spitzenreiter bei den Rückforderungssummen ist mit 13,3 Millionen Euro der Abrechnungsbetrug bei Arznei- und Verbandmitteln. Im Bereich der Heilmittel fordern die Kassen etwa 4,3 Millionen Euro zurück.

Bildnachweis: GKV-Spitzenverband

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