Ausgabe up 4-2019 | Rubrik Branchennews

Hüftimpingement: Physiotherapie als Erstlinienbehandlung

vom: 04.03.2019
Operation

Bei Patienten mit einem Hüftimpingement lassen sich geringe Symptome mit physiotherapeutischen Maßnahmen lindern. Daher empfehlen Wissenschaftler in einer britischen Studie die Physiotherapie als Erstlinienbehandlung. Bei Patienten mit stärkeren und anhaltenden Beschwerden dagegen scheint eine Operation besser zu helfen. 

An der Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The BMJ“ veröffentlicht wurde, nahmen 222 Patienten von britischen Zentren der Sekundär- und Tertiärversorgung teil. 112 von ihnen wurden arthroskopisch operiert, 110 physiotherapeutisch behandelt. Nach acht Monaten schnitten die Patienten nach der Operation signifikant besser ab als die Vergleichsgruppe.

Auch wenn die Hüft-OP der Physiotherapie überlegen erscheint, müssen die Patienten über das Risiko informiert werden, dass möglicherweise keine Verbesserung eintritt. Eine genaue Patientenauswahl für die Optimierung der Behandlungsergebnisse sei daher entscheidend.

Bildnachweis: Fotolia.com: chagin

(Visited 274 times, 1 visits today)
Themen: Alle Artikel, Branchennews, Branchennews Aktuell, Thema Kommunikation, Thema Kommunikation mit Patienten, Themen Physiotherapeuten
Stichwörter: , , , , , ,

Ähnliche Artikel

Wir freuen uns zu Ihrer Rückmeldung zu diesem Artikel! Lesen Sie hier mehr zu unseren Kommentarregeln und wie wir Kommentare redaktionell bearbeiten.

  • Ich finde es gut, dass die Medizin ein und dieselbe Erkrankung so differenziert bewertet. Es stimmt, dass man bei geringen Beschwerden mit Krankengymnastik sehr gut behandeln kann. Meine Tante hat auch ein Hüftimpingement und sie hat so ihre Beschwerden im Griff.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.