Ausgabe up 8-2019 | Rubrik Branchennews

Rheumatologen warnen vor Rauchen bei Morbus Bechterew

vom: 12.07.2019

Rauchen verschlimmert rheumatische Erkrankungen. Das gilt auch für den Morbus Bechterew, eine entzündliche Erkrankung in den Gelenken der Wirbelsäule. Ein Rauchstopp müsse fester Bestandteil der Therapie sein. Darauf wies die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) anlässlich des Weltnichtraucher-Tages hin – und darauf sollten auch Therapeuten ihre Patienten aufmerksam machen.

Es gebe zwar bislang keine Hinweise, dass Rauchen zu den Auslösern der Krankheit gehört. Fest stehe aber, dass bei Rauchern die Krankheitszeichen früher auftreten und die drohende Versteifung der Wirbelsäule rascher voranschreitet, berichtet die DGRh. Den Zusammenhang belegt auch eine aktuelle Studie aus Großbritannien mit 2.000 Patienten mit axialer Spondyloarthritis, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Rheumatology“ veröffentlicht wurde. Die Hälfte der Studienteilnehmer waren aktive und ehemalige Raucher. Diese Gruppe hatte eine höhere Krankheitsaktivität und litt häufiger unter Müdigkeit, Schlafstörungen, Angst und Depressionen. Zudem erkrankten Raucher häufiger an einer Schuppenflechte.

Bildnachweis: iStock: Devrimb

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