Ausgabe up 12-2017 | Rubrik Branchennews

GKV-Finanzergebnisse: Heilmittelausgaben steigen „überproportional“

vom: 08.12.2017

Die Heilmittelausgaben sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 „überproportional“ um 5,7 Prozent gestiegen. Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor.

Hier seien deutliche Honorarerhöhungen der Heilmittelerbringer nach dem Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes ab dem 2. Quartal 2017 finanzwirksam geworden, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Die Ausgaben im Heilmittelbereich beliefen sich auf 5,27 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von 293 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Gesundheitsausgaben für Heilmittel machen etwa drei Prozent der Gesamtausgaben aus.

Dem BMG zufolge standen Einnahmen in Höhe von 174,7 Milliarden Euro Ausgaben von rund 172,2 Milliarden Euro gegenüber. Die Krankenkassen erzielten damit in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Überschuss von rund 2,52 Milliarden Euro. Insgesamt verfügen die gesetzlichen Krankenversicherungen über Finanz-Reserven in Höhe von 18,6 Milliarden Euro.


Bildnachweis: Fotolia, anmaro

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