Ausgabe up 2-2018 | Rubrik Branchennews

Haftungsgrenze bei Kartenmissbrauch sinkt auf 50 Euro

vom: 16.01.2018

Eine gute Nachricht für Verbraucher: Seit Januar 2018 haften Kunden bei einem Missbrauch ihrer Bank- oder Kreditkarte nur noch mit einem Betrag von 50 Euro, solange sie die Karte oder das Online-Konto nicht gesperrt haben. Bislang lag die Haftungsgrenze für entstandene Schäden noch bei 150 Euro. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haften Kunden allerdings auch weiterhin unbeschränkt, das erklärte kürzlich der Bundesverband deutscher Banken.

Eine weitere Neuerung: Hotels oder Autovermietungen reservieren bei Buchung oft einen bestimmten Betrag auf dem Kartenkonto des Kunden. Dem müssen Karteninhaber nun vorher zustimmen. Die Änderungen sind Teil europaweit einheitlicher Regeln für den Zahlungsverkehr, die am 13. Januar 2018 in Kraft traten.

Bildnachweis: iStock: Christopher-Oliver

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