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Indikation Hirninfarkt/Schlaganfall

Ausfüllhilfe für extrabudgetäre Verordnung
Nach einem Schlaganfall benötigen Patienten oftmals mehr Heilmittel in der ambulanten Nachsorge als nach anderen Erkrankungen. In der bundesweit geltenden Diagnoseliste langfristiger Heilmittelbedarf/besonderer Verordnungsbedarf der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist dieser Bedarf geregelt. So wird bei einer Diagnose wie I63.3 (siehe Beispiel) die extrabudgetäre Verordnung von Physiotherapie längstens 1 Jahr nach Akutereignis möglich, ohne das ärztliche Heilmittelbudget zu belasten. Wird der Regelfall gemäß Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) eingehalten, bevor Verordnungen außerhalb des Regelfalles ausgestellt werden, gelten sie ab der Erstverordnung (Erst-VO) als extrabudgetär. Bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen werden die Kosten aus dem Verordnungsvolumen des Vertragsarztes herausgerechnet.

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